Monatelange Heizungsprobleme: Vonovia-Mieter in Mainz und Wiesbaden frieren weiter
Niklas NeumannMonatelange Heizungsprobleme: Vonovia-Mieter in Mainz und Wiesbaden frieren weiter
Lange andauernde Probleme mit Heizung und Warmwasser in Mainz und Wiesbaden
Seit Monaten kämpfen Mieter in mehreren Gebäuden in Mainz und Wiesbaden mit anhaltenden Problemen bei der Heizung und Warmwasserversorgung. In einigen Fällen sind Wohnungen seit November 2025 ohne ausreichende Wärme oder funktionsfähiges Warmwasser. Betroffen sind ausschließlich Immobilien, die von der Wohnungsbaugesellschaft Vonovia verwaltet werden.
Im Mainzer Stadtteil Oberstadt sind Mieter seit dem 19. November 2025 ohne Heizung und Warmwasser. Einige berichten, dass in dieser Zeit nur lauwarmes oder kaltes Wasser aus den Leitungen kam. Auch acht Wohneinheiten in der Illstraße sind von ähnlichen Störungen betroffen.
In einem Gebäude in der Carl-Benz-Straße in Mainz gab es seit einer Woche kein Warmwasser. Im Bereich "An der Goldgrube" haben sowohl die Häuser 2a als auch 2b Probleme mit Heizung und Warmwasser. Untersuchungen deuten darauf hin, dass ein Defekt an diesem Standort möglicherweise durch einen Mieter verursacht wurde, der die Heizkörper entlüftet hat.
In Wiesbaden klagt ein Bewohner der Bürgelstraße über anhaltende Ausfälle von Heizung und Warmwasser. Ein weiterer Mieter im Mainzer Stadtteil Neustadt hat seit Mitte Januar nur noch unregelmäßig warmes Wasser und Heizung. Zwar wurden in den betroffenen Gebäuden umfassende Überprüfungen der Heizungsanlagen durchgeführt, doch gibt es keine öffentlichen Daten darüber, wie viele Immobilien derzeit betroffen sind.
Seit Monaten häufen sich die technischen Störungen in diesen Liegenschaften, sodass die Bewohner nicht zuverlässig mit den grundlegenden Versorgungsleistungen rechnen können.
Vonovia hat die Heizungsanlagen in den betroffenen Gebäuden überprüft. Die wiederkehrenden Probleme belasten jedoch weiterhin den Alltag der Mieter in beiden Städten. Eine offizielle Zahl der betroffenen Wohnungen wurde nicht bekannt gegeben, doch in mehreren bestätigten Fällen halten die Schwierigkeiten an.
