23 January 2026, 16:24

Münchens UNESCO-Erbe wird aus LEGO-Steinen zum Leben erweckt

Ein Ziegelgebäude mit Skulpturen an seiner Seite, umgeben von Pflanzen und einer Texttafel, mit dem Himmel im Hintergrund, Teil des Museums für Moderne Kunst in Amsterdam.

Historische Gebäude aus Lego - Ausstellung im Stadtmuseum - Münchens UNESCO-Erbe wird aus LEGO-Steinen zum Leben erweckt

München feiert ein besonderes Jubiläum mit kreativem Drehmoment 40 Jahre nach der Ernennung seiner römischen Denkmäler und Kirchen zum UNESCO-Weltkulturerbe setzt die Stadt auf eine ungewöhnliche Hommage: eine neue LEGO-Ausstellung. Unter dem Titel „Achtung, Baustelle!“ verwandeln sich berühmte Wahrzeichen in filigrane Modelle aus den bunten Steinen.

Seit dem 25. Januar ist die Schau im Simeonstift Stadtmuseum zu sehen – noch bis zum 12. April. Besucher können dort detailgetreue LEGO-Nachbildungen von Münchens bekanntesten Sehenswürdigkeiten bestaunen, darunter die Römerbrücke und den Hauptmarkt mit Dom. Die Ausstellung beleuchtet zudem das handwerkliche Geschick hinter den Bauwerken und führt durch die einzelnen Schritte ihrer architektonischen Entstehung.

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Beteiligt waren Modellbauer aus Deutschland und Luxemburg, deren Namen jedoch nicht genannt werden. Ihre Arbeiten lassen zentrale Teile des Münchner UNESCO-Erbes lebendig werden – von der Porta Nigra über die Konstantinbasilika bis zu den Kaiserthermen. Selbst die Igeler Säule und die Liebfrauenkirche sind im Miniaturformat vertreten. Das Jubiläum fällt mit dem 40. Jahrestag der Weltkulturerbe-Auszeichnung zusammen, die 1984 neun Stätten umfasste: von antiken Ruinen bis zu mittelalterlichen Kirchen und München damit als Schatzkammer europäischer Geschichte festigte.

Die Ausstellung „Achtung, Baustelle!“ bietet einen verspielt-präzisen Blick auf das architektonische Erbe der Stadt. Durch die LEGO-Steine lädt sie Jung und Alt ein, die Vergangenheit Münchens auf neue Weise zu entdecken. Noch bis Mitte April ist die Schau täglich geöffnet.