07 February 2026, 10:36

Nelkensamstagszug am 14. Februar: 320 Kilo Kamelle und strenge Verkehrsregeln

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Umzugs in Berlin, Deutschland, mit Menschen auf dem Boden und auf Pferden, einer Statue, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel, mit Text am unteren Rand.

Nelkensamstagszug am 14. Februar: 320 Kilo Kamelle und strenge Verkehrsregeln

Der diesjährige Grafschafter Karneval ist in vollem Gange – die traditionelle Prinzensitzung mit dem Wiegen der Karnevalshoheiten ist bereits abgeschlossen, und die Vorbereitungen für den bevorstehenden Nelkensamstagszug laufen auf Hochtouren. Das Fest, bekannt für seine ausgelassenen Umzüge und den Gemeinschaftsgeist, wird am 14. Februar mit umfangreichen Straßensperrungen und strengen Parkverboten einhergehen. Die Veranstalter haben zudem Einblick in die Kosten des Spektakels gewährt – von den privaten Ausgaben der Teilnehmer bis hin zum Gesamtbudget für Sicherheit und Logistik.

Die jährliche Prinzensitzung mit dem Wiegen fand beim Autohaus Minrath statt, wo DEKRA das kombinierte Gewicht der Karnevalshoheiten ermittelte. Prinz Basti I., Prinz Steffen I. und Kinderprinzessin Samantha I. stiegen mit ihren Orden und Medaillen auf die Waage – gemeinsam brachten sie es auf 320 Kilogramm. Als Belohnung erhalten sie traditionell 320 Kilogramm Kamelle, die süßen Karnevalsklassiker.

Nun rückt der Nelkensamstagszug am 14. Februar in den Fokus. Der Umzug startet um 13:11 Uhr an der Glückauf-Halle und führt über die Kirchstraße bis zur Trotzburg-Kreuzung (Ecke Wilhelm-Schröder-/Rheinberger Straße). Für die Sicherheit werden rund 50 Absperrungen errichtet, darunter acht zusätzliche Barrieren an der Wilhelm-Schröder-Straße. Ab 11:00 Uhr gilt ein komplettes Verkehrsverbot für die Homberger Straße und das Umzugsgebiet. Falschparker entlang der Route oder an wichtigen Knotenpunkten werden abgeschleppt – ohne Vorwarnung.

Die Veranstaltung hat ihren Preis: Die Organisation des Umzugs schlägt mit etwa 120.000 Euro zu Buche, während die Teilnehmer meist 200 bis 300 Euro aus eigener Tasche für Wurfmaterial ausgeben. Trotz der hohen Kosten bleiben einige Details – etwa die genaue Zahl der Mitwirkenden aus den Grafschafter Karnevalsgesellschaften – noch unbestätigt.

Der Nelkensamstagszug bringt mit ausgedehnten Sicherheitsvorkehrungen und einer langen Tradition der Bürgerbeteiligung Karnevalsstimmung auf die Straßen. Angesichts der Straßensperrungen und Abschleppmaßnahmen werden Anwohner und Besucher aufgefordert, sich frühzeitig zu informieren. Der Erfolg des Events hängt dabei sowohl vom 120.000-Euro-Budget der Organisatoren als auch vom persönlichen Engagement der Teilnehmenden ab.

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