Neubau für Mainzer Zollamt und FKS in Hechtsheim nimmt Gestalt an
In Mainz-Hechtsheim entsteht derzeit ein Neubau für das Mainzer Zollamt und die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). Das dreigeschossige Gebäude wird auf rund 3.160 Quadratmetern modernen Arbeitsraum für etwa 150 Beschäftigte bieten. Bei einer kürzlichen Richtfeier würdigten Vertreter aus Politik und Verwaltung den Baufortschritt des Projekts.
Der Standort Hechtsheim wurde aufgrund seiner hervorragenden Verkehrsanbindung ausgewählt. Nach Fertigstellung wird das Büro- und Verwaltungsgebäude als zentraler Knotenpunkt für Zollabfertigungen und die Bekämpfung von Schwarzarbeit dienen. Das Vorhaben wird im Rahmen eines langfristigen Mietvertrags mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) realisiert.
Verantwortlich für die Entwicklung ist die Karrière Projektentwicklung GmbH, während Kirstein Rischmann Architekten und Ingenieure für die Planung und die Köster GmbH als Generalunternehmer für die Umsetzung zuständig sind. Peter Karrière, geschäftsführender Gesellschafter des Entwicklers, betonte, dass die Qualität und Funktionalität des Gebäudes nun deutlich sichtbar werden.
An der Richtfeier nahmen teil: Wirtschaftsminister Michael Ebling (Rheinland-Pfalz), Oberbürgermeister Nino Haase (Mainz) und Ministerpräsident Gordon Schnieder. Haase hob die Bedeutung des Projekts für Mainz als Wirtschaftsstandort hervor, während Schnieder dessen Rolle bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegalen Wirtschaftstätigkeiten unterstrich. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 geplant.
Die neue Immobilie wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Zoll und FKS eine moderne Arbeitsumgebung bieten. Mit der Inbetriebnahme Anfang 2027 werden regionale Maßnahmen zur Verbesserung der Compliance und Wirtschaftsaufsicht gestärkt. Zudem festigt das Projekt Hechtsheims Position als strategisch wichtiger Standort für die öffentliche Verwaltung.






