Neue Kita in Braunschweig-Weststadt soll akuten Betreuungsmangel beheben
Jonas KrausNeue Kita in Braunschweig-Weststadt soll akuten Betreuungsmangel beheben
Braunschweiger Behörden stellen Pläne für neue Kita in der Weststadt vor, um akuten Betreuungsmangel zu lindern
In der Weststadt soll ein neues Kinderbetreuungszentrum entstehen, um die dort besonders angespannte Situation bei Kita-Plätzen zu entlasten. Aktuell fehlen im Stadtteil 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze – damit ist die Weststadt der am stärksten betroffene Bezirk der Stadt. Über den Vorschlag wird im Ausschuss für Verwaltung am 17. Juni entschieden.
Die geplante Einrichtung in der Unstrutstraße erweitert das bestehende Angebot der Caritasverband Braunschweig gGmbH. Dort sollen drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe untergebracht werden – zwei Gruppen mehr als bisher. Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum vorgesehen.
Bei einer Genehmigung könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen, die Fertigstellung ist für 2030 geplant. Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilotvorhaben für künftige Bauten. Die Gesamtkosten sind auf 10 Millionen Euro begrenzt.
Die aktuelle Betreuungsquote in der Weststadt liegt deutlich unter den städtischen Zielvorgaben. Das neue Zentrum soll diese Lücke schließen und dringend benötigte Plätze für Familien vor Ort schaffen.
Die Kita in der Unstrutstraße würde nicht nur die Kapazitäten erhöhen, sondern auch eine innovative Bauweise erproben. Falls der Ausschuss zustimmt, könnten die Arbeiten in vier Jahren starten. Die Einrichtung soll die überlastete Kinderbetreuung in der Weststadt spürbar entlasten.






