Neuer Bürgerbeauftragter in Rheinland-Pfalz: Martin Haller will Bürokratie entzaubern
Emma WernerNeuer Bürgerbeauftragter in Rheinland-Pfalz: Martin Haller will Bürokratie entzaubern
Martin Haller ist als neuer Bürgerbeauftragter von Rheinland-Pfalz vereidigt worden. Er wird das Amt am 29. April 2026 antreten und löst damit Barbara Schleicher-Rothmund ab, die nach acht Jahren zurückgetreten ist. Haller will Verwaltungsverfahren vereinfachen und durch Transparenz sowie klare Kommunikation mehr Vertrauen schaffen.
Barbara Schleicher-Rothmund war die erste Frau in diesem Amt in Rheinland-Pfalz. Während ihrer Amtszeit bearbeitete sie rund 18.000 Bürgeranfragen – geleitet von den Prinzipien Zuhören, Helfen, Informieren. Ihre Amtszeit endete offiziell noch vor Hallers Amtsantritt.
Haller bringt jahrelange Verwaltungserfahrung und ein tiefes Verständnis für die Anliegen der Bürger mit. Bekannt für seinen lösungsorientierten, verantwortungsvollen und vermittelnden Stil, will er komplexe behördliche Abläufe entmystifizieren. Sein Ziel ist es, offizielle Verfahren zugänglicher und leichter verständlich zu gestalten.
Vertrauen in öffentliche Institutionen entstehe, so Haller, durch den täglichen Umgang miteinander. Klare Kommunikation und transparentes Handeln seien entscheidend, um das Vertrauen in den Staat zu stärken. Ein zentraler Teil seiner Aufgabe wird darin bestehen, die Bekanntheit der Rolle und der Dienstleistungen des Bürgerbeauftragten zu erhöhen.
Mit Hallers Ernennung beginnt eine neue Führungsphase für das Amt. Sein Fokus auf Klarheit und Bürgernähe soll die Frustration über bürokratische Hürden verringern. Der neue Bürgerbeauftragte wird Ende April seine Arbeit aufnehmen – mit einem praxisnahen Ansatz, um die Bürgerbeteiligung zu verbessern.






