15 April 2026, 00:24

Neuer EU-Fonds soll 80 Milliarden Euro für wachsende Unternehmen mobilisieren

Normalisierter Graph, der die Anzahl der Fonds nach Entwicklungsstatus über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Neuer EU-Fonds soll 80 Milliarden Euro für wachsende Unternehmen mobilisieren

Ein neuer europäischer Investitionsfonds soll das Wachstum von Unternehmen auf dem gesamten Kontinent fördern. Die Initiative zielt darauf ab, im Laufe der Zeit bis zu 80 Milliarden Euro an zusätzlicher Finanzierung zu mobilisieren. Unterstützt von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) wird das Programm in Ergänzung zu den bestehenden Finanzinstrumenten der EU arbeiten.

Der Plan konzentriert sich auf mittelgroße Investmentvehikel, um die Abdeckung zu erweitern. Zudem soll er große institutionelle Akteure wie Versicherer, Banken und Pensionsfonds einbinden. Die EIB und der EIF haben bereits 1,25 Milliarden Euro für das Projekt zugesagt. Dieser Fonds wird nicht in Konkurrenz zum geplanten "Scaleup Europe"-Fonds der Europäischen Kommission stehen, der voraussichtlich ein Volumen von etwa 5 Milliarden Euro erreichen wird. Stattdessen wird der EIF-Fonds den Scaleup-Fonds unterstützen und so für Koordination statt Wettbewerb sorgen.

Der "Scaleup Europe"-Fonds wird direkt in Technologieunternehmen investieren, während die übergeordnete Initiative ein breiteres Spektrum wachstumsstarker Unternehmen anspricht. In etablierten Märkten wie Deutschland und Frankreich gibt es bereits gut ausgebaute Finanzierungsnetzwerke für skalierende Unternehmen. Viele andere EU-Länder verfügen jedoch noch nicht über vergleichbare Förderstrukturen.

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Durch den Ausbau mittelgroßer Investmentvehikel soll die Initiative Lücken in weniger entwickelten Regionen schließen. Ziel ist es, eine ausgewogenere Finanzierungslandschaft in ganz Europa zu schaffen. Die gemeinsamen Anstrengungen des EIF-Fonds und des "Scaleup Europe"-Fonds werden den Zugang zu Kapital für wachsende Unternehmen erleichtern. Institutionelle Investoren sollen eine Schlüsselrolle dabei spielen, das Ziel von 80 Milliarden Euro zu erreichen. Bei Erfolg könnte die Initiative dazu beitragen, die Finanzierungsunterschiede auf den europäischen Märkten zu verringern.

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