Neuers Ausfall zwingt den FC Bayern zu riskanter Torwart-Wette gegen Atalanta
Emma WernerDas ist, was Eberl über Neuers Zukunft und Urbigs WM-Chancen sagt - Neuers Ausfall zwingt den FC Bayern zu riskanter Torwart-Wette gegen Atalanta
Bayern Münchens Kapitän Manuel Neuer fällt im Champions-League-Duell gegen Atalanta Bergamo wegen einer Wadenverletzung aus. Der 38-Jährige fehlt damit in einer entscheidenden Partie, während seine Zukunft beim FC Bayern ungewiss bleibt – sein Vertrag läuft im Sommer aus. Stattdessen rückt der junge Torhüter Jonas Urbig für das wichtige Spiel nach.
Neuer zog sich im jüngsten Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach einen Faserriss in der linken Wade zu. Die Verletzung zwingt ihn, das bevorstehende Champions-League-Spiel ausfallen zu lassen, und wirft erneut Fragen nach seiner langfristigen Fitness auf. Sportdirektor Max Eberl bestätigte, dass der Klub und Neuer gemeinsam über seine Zukunft entscheiden werden, eine konkrete Rückkehrprognose gibt es jedoch nicht.
Eberl betonte zudem, dass dieser Rückschlag die bestehenden Pläne des FC Bayern für den erfahrenen Torwart nicht ändere. Da Neuers Vertrag bald ausläuft, mehren sich indes Spekulationen über seinen nächsten Karriere-Schritt.
An seiner Stelle wird der 22-jährige Urbig gegen Atalanta zwischen den Pfosten stehen. Eberl zeigte sich überzeugt von der Reife des Nachwuchstalents und bezeichnete ihn als "vollständig vorbereitet" für diese Herausforderung. Urbig, der bereits als möglicher Nachfolger Neuers gilt, erhält damit eine weitere Chance, sich als langfristige Nummer eins des FC Bayern zu empfehlen.
Eberl deutete sogar an, dass starke Leistungen Urbigs ihm eine Nominierung für die WM-Mannschaft einbringen könnten. Der Torhüter hat sich bereits als vielversprechende Backup-Option für die deutsche Nationalmannschaft etabliert – nach einer Reihe überzeugender Auftritte bei Eintracht Frankfurt. In den vergangenen fünf Jahren rotierte die DFB-Elf regelmäßig zwischen Ersatzkeepern wie Marc-André ter Stegen, Bernd Leno, Kevin Trapp, Alexander Nübel – und nun Urbig.
Sein Einsatz gegen Atalanta markiert einen wichtigen Meilenstein in Urbigs Entwicklung als potenzieller Neuer-Nachfolger. Die Entscheidung über die Zukunft des Kapitäns bleibt vorerst offen; beide Seiten wollen nach der Saison über die weiteren Optionen beraten. Bis dahin rückt die Frage in den Fokus, wie der junge Torwart unter Druck in Europas elitärstem Wettbewerb besteht.
