18 June 2026, 04:13

Neuwied feiert Einheit und interreligiösen Dialog mit klarem Bekenntnis zur Toleranz

Neuwied als Symbol für interkulturelles Verständnis

Neuwied feiert Einheit und interreligiösen Dialog mit klarem Bekenntnis zur Toleranz

Neuwied feierte am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit und den Tag der offenen Moschee – und nutzte den Anlass, um sein Bekenntnis zum interkulturellen Dialog und zum friedlichen Zusammenleben zu erneuern. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich aktiv dafür, dass Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Herkunft respektvoll und vorurteilsfrei miteinander umgehen.

Der Tag begann mit einem „Gang der Religionen“, der in Neuwied bereits zum zweiten Mal stattfand. Bürgermeister Peter Jung schloss sich Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften an, um gemeinsam die Herrnhuter Brüdergemeine und mehrere örtliche Moscheen zu besuchen. Später bezeichnete er die Stadt als Vorbild für ein harmonisches Miteinander der Religionen.

Neuwied steht seit Langem für religiöse Vielfalt, die als Bereicherung und Quelle gegenseitigen Respekts verstanden wird. Besonders vor dem Hintergrund der jüngsten Konflikte im Nahen Osten betrachtet die Stadt den kontinuierlichen interreligiösen Austausch als unverzichtbar. Vertreter der Kommune betonten, dass offene Kommunikation Missverständnisse und Spaltungen vorbeugen helfe.

Die Veranstaltung unterstrich Neuwieds anhaltendes Engagement für Toleranz und Verständigung. Der interkulturelle Dialog bleibt für die Stadt – heute wie in Zukunft – eine Priorität. Bürger und Verantwortliche setzen sich weiterhin für einen respektvollen Austausch zwischen allen Gemeinschaften ein.

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