17 June 2026, 16:21

Neuwied kämpft gegen Güterverkehr im Mittelrheintal – Tunnel als Rettung?

Landrat plädiert für alternative Route im Güterverkehr

Neuwied kämpft gegen Güterverkehr im Mittelrheintal – Tunnel als Rettung?

Landkreis Neuwied verschärft Bemühungen zur Reduzierung des Güterverkehrs auf der Schiene durch das Mittelrheintal

Landrat Achim Hallerbach hat die Sorgen über die Auswirkungen auf die Kulturlandschaft und den Tourismus der Region verstärkt geäußert. Er besteht darauf, dass dringend gehandelt werden muss, um das Problem zu lösen.

Hallerbach traf sich kürzlich mit Erich Schneider und Rolf Papen, um über Lärmschutzmaßnahmen im Schienenverkehr zu beraten. Bei den Gesprächen einigte man sich darauf, dass der Westerwald-Taunus-Tunnel die einzige realistische Alternative ist, um den Güterverkehr umzuleiten. Spekulative Vorschläge, die Nordrhein-Strecke weiterhin für den Gütertransport zu nutzen, wies er zurück.

Der Landrat forderte die Bundesregierung und die Deutsche Bahn auf, sich einzuschalten und einen Dialog zu initiieren. Noch vor Jahresende erwartet er direkte Gespräche mit Bundes- und Landesbehörden. Für Januar 2024 ist bereits ein Gipfeltreffen in Neuwied geplant, um die Themen Schienenlärm und den Bedarf an einer neuen Bahnstrecke zu behandeln.

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Im Mittelpunkt der Debatte steht das Mittelrheintal, eine zusammenhängende Region, die sich von Koblenz bis zum Romantischen Rhein zwischen Bingen und Unkel erstreckt. Die Bestrebungen des Landkreises zielen darauf ab, sowohl das kulturelle Erbe als auch die wirtschaftliche Zukunft der Region zu sichern.

Quelle