Neuwied setzt auf frische Tourismusstrategie für mehr Besucher und Wirtschaftswachstum
Lukas BauerNeuwied setzt auf frische Tourismusstrategie für mehr Besucher und Wirtschaftswachstum
Neuwied entwickelt neue Tourismus- und Marketingstrategie für 2024
Die Stadt Neuwied arbeitet an einer frischen Tourismus- und Marketingstrategie, um im kommenden Jahr die Besucherzahlen zu steigern und gleichzeitig das langfristige Wirtschaftswachstum im Stadtzentrum zu sichern. Zur Begleitung des Prozesses wurde eine Beratungsfirma hinzugezogen, deren Arbeit durch regionale Fördermittel unterstützt wird.
Federführend ist die Mainzer Unternehmensberatung BTE Tourismus- und Regionalberatung. Ihre Tätigkeit wird im Rahmen des Pilotprogramms „Innenstadt-Impulse“ des Landes Rheinland-Pfalz finanziert, das gezielt Städte bei der Innenstadtentwicklung fördert. Um die Strategie zu erarbeiten, führt das Team Expertengespräche, veranstaltet Workshops mit lokalen Akteuren und holt Rückmeldungen von Einwohnern sowie Touristen ein.
Julia Kloos-Wieland, Leiterin des Stadtmarketingamts Neuwied, möchte mit dem Konzept die wichtigsten Attraktionen der Stadt in den Vordergrund stellen. Ziel ist es, Neuwied als attraktives Reiseziel für Besucher zu positionieren. Unterstützt wird sie dabei von Lena Höver, einer erfahrenen Tourismusexpertin, die den Ansatz weiter verfeinern soll.
Die neue Strategie wird sich an übergeordneten regionalen und landesweiten Vorgaben orientieren. Sie folgt dem Rahmen, den die Romantischer Rhein Tourismus GmbH und die landesweiten Tourismusziele Rheinland-Pfalz’ vorgeben. Verantwortliche betonen, dass ein klar definiertes Konzept entscheidend ist, um künftig weitere Fördergelder für lokale Tourismusprojekte zu akquirieren.
Sobald die Strategie finalisiert ist, liegt der Fokus auf nachhaltigem Tourismuswachstum und wirtschaftlicher Resilienz. Die Stadt erwartet, dass der Plan mehr Besucher anzieht und Neuwieds Attraktivität als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum stärkt. Die Umsetzung hängt dabei von der weiteren Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren und regionalen Behörden ab.






