17 June 2026, 17:30

Niedersachsen reduziert Windvorranggebiete – doch neue Flächen kommen hinzu

Wo neue Windkraftanlagen im Gebiet errichtet werden sollen: Pläne sind verfügbar

Niedersachsen reduziert Windvorranggebiete – doch neue Flächen kommen hinzu

Niedersachsen hat strenge gesetzliche Vorgaben für den Ausbau der Windenergie an Land festgelegt. Die Region Braunschweig muss diese Anforderungen nun erfüllen, indem sie Flächen für die Windkraftnutzung ausweist. Ein neuer Entwurf für einen Flächennutzungsplan soll diesen Prozess steuern.

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Der Regionalverband Braunschweig hat nach öffentlicher Rückmeldung seinen Entwurf für Windvorranggebiete überarbeitet. Die Zahl der geplanten Zonen wurde von 88 auf 80 reduziert. Ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen, das sich über die Landkreise Gifhorn und Peine erstreckt, wurde aus der Liste gestrichen.

Hinzu kommt ein neues Vorranggebiet südlich von Kirchberg bei Seesen im Landkreis Goslar. Bis 2027 muss die Region 2,46 Prozent ihrer Fläche – etwa 12.500 Hektar – für Windenergie ausweisen. Die aktuellen Vorranggebiete decken bereits rund 2,9 Prozent der Gesamtfläche ab.

Kommunen können über eine Opt-in-Klausel zusätzlich Flächen für Windkraft bereitstellen. Diese Flächen werden auf das Ziel für 2032 angerechnet. Der zweite Entwurf der Windvorranggebiete wird in Kürze zur öffentlichen Einsicht veröffentlicht – sowohl online als auch in gedruckter Form. Der Zeitraum für die Stellungnahmen wird später bekannt gegeben.

Der überarbeitete Entwurf ermöglicht weitere Bürgerbeteiligung, bevor endgültige Entscheidungen fallen. Der Regionalverband plant nun die nächste Phase der räumlichen Planung für die Windenergie in der gesamten Region. Diese Schritte sollen sicherstellen, dass der Braunschweiger Raum seine gesetzlichen Ausbauziele fristgerecht erreicht.

Quelle