05 June 2026, 12:19

Online-Einkäufe aus Nicht-EU-Ländern werden ab Juli deutlich teurer

Ab dem 1. Juli: Online-Einkäufe bei Händlern außerhalb der EU werden teurer

Online-Einkäufe aus Nicht-EU-Ländern werden ab Juli deutlich teurer

Bestellungen aus Nicht-EU-Ländern werden teurer

Ab dem 1. Juli 2023 steigen die Kosten für Online-Käufe aus Ländern außerhalb der EU. Ab 2026 kommt zudem eine zusätzliche Zollgebühr hinzu – das macht günstige Importe weniger attraktiv.

Die erste Änderung tritt am 1. Juli 2023 in Kraft: Bestellungen aus Nicht-EU-Staaten werden mit höheren Gebühren belegt. Die Europäische Kommission legt die genauen Sätze fest, doch günstige Artikel könnten sich künftig nicht mehr lohnen.

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Ab dem 1. November 2026 fällt zudem eine pauschale Zollgebühr von 3 Euro pro Produktkategorie für Sendungen unter 150 Euro an – zusätzlich zur bestehenden Einfuhrumsatzsteuer. Die Regelungen gelten vorerst bis 2028, bis alle EU-Länder eingehende Pakete vollständig kontrollieren können.

Innerhalb der EU sind die meisten Waren zollfrei – mit Ausnahmen wie Kaffee, Alkohol und Tabak. Doch beim Einkauf bei Händlern außerhalb der EU gibt es weitere Risiken: Der Verbraucherschutz ist schwächer, Rückgaben, Erstattungen und Garantieansprüche sind schwerer durchzusetzen. Auch die Rücksendung von Artikeln kann kompliziert und kostspielig sein.

Experten raten, vor dem Kauf die rechtlichen Hinweise und Versandbedingungen des Händlers zu prüfen. So lässt sich klären, wo der Verkäufer ansässig ist und ob zusätzliche Gebühren anfallen.

Die Änderungen bedeuten höhere Kosten für Käufer aus Nicht-EU-Ländern. Ab 2026 kommt eine Zollgebühr von 3 Euro pro Produktkategorie hinzu – neben der bestehenden Mehrwertsteuer. Bis 2028 bleiben diese Maßnahmen bestehen und wirken sich auf Preise und Verbraucherrechte aus.

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