Osnabrücker Karneval wählt erstmals Prinzenpaar mit ausländischem Prinzen
Jonas KrausOsnabrücker Karneval wählt erstmals Prinzenpaar mit ausländischem Prinzen
Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Die diesjährige Wahl markiert zudem einen weiteren Meilenstein, da einer der Prinzen als Erster einen ausländischen Pass besitzt. Die Bekanntgabe sorgt wegen ihrer Einzigartigkeit und Offenheit für Aufmerksamkeit.
Das Komitee gab bekannt, dass Prinz Yut I., der ursprünglich aus Thailand stammt, den Titel mit seinem Partner teilen wird. Seine ausländische Staatsbürgerschaft macht ihn zum ersten Prinzen in der Geschichte des Karnevals, der nicht aus Deutschland kommt. Die Entscheidung spiegelt die wachsende Vielfalt und Weltoffenheit des Festes wider.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Wahl und bezeichnete das Duo als ein "Symbol der Freude und Freiheit". Sie betonte, dass ihre Ernennung eine Botschaft von Akzeptanz und dem Recht, man selbst zu sein, aussende. Der Karneval, bekannt für seine lebendigen Traditionen, zeigt sich nun internationaler und fortschrittlicher.
Die beiden Prinzen werden die diesjährigen Feierlichkeiten anführen und damit eine lange Tradition durchbrechen. Ihre Berufung unterstreicht den Wandel des Karnevals, der lokale Bräuche mit Werten der Inklusion verbindet. Die Veranstaltung beginnt mit einem Prinzenpaar, wie es es noch nie zuvor gegeben hat.






