Politiker fordern günstigere DFB-Kindertrikots – doch Adidas bleibt hart
Emma WernerPolitiker fordern günstigere DFB-Kindertrikots – doch Adidas bleibt hart
Die konservative Unionsfraktion in Deutschland hat Adidas aufgefordert, den Preis der Kinder-Trikots der Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft zu senken. Die aktuellen 75 Euro pro Shirt haben Kritik von Politikern ausgelöst, die argumentieren, dass dies Familien zu stark belastet. Abgeordnete fordern den Sportartikelhersteller nun auf, seine Preispolitik zu überdenken.
Stephan Mayer, sportpolitischer Sprecher der CSU innerhalb der Union, bezeichnete den Preis von 75 Euro als erhebliche finanzielle Belastung für viele Haushalte. Zwar räumte er ein, dass Politiker keine direkte Kontrolle über die Preisgestaltung hätten, doch äußerte er die Hoffnung, Adidas werde die Kosten deutlich reduzieren.
Unterdessen wies Jens Lehmann, stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses im Bundestag, auf die anhaltend hohe Nachfrage nach den Fanartikeln hin. Er deutete an, dass Hersteller wenig Anlass sähen, ihre Strategie zu ändern, solange die Verkäufe brummen. Lehmann betonte zudem, dass die Verantwortung, eine Entfremdung der Fans zu vermeiden, letztlich beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Adidas liege.
Im Mittelpunkt der Debatte steht die Erschwinglichkeit von Kindertrikots vor einem großen Turnier. Die Politiker haben ihre Bedenken klar zum Ausdruck gebracht, doch die Entscheidung über die Preise liegt bei Adidas und dem DFB. Bisher scheint die Marke an ihrer Haltung festzuhalten – gestützt durch die anhaltende Kundennachfrage.






