RAPK entschuldigt sich für Chaos beim Revolutionären Maiaufmarsch 2023
Berliner Rap-Trio RAPK entschuldigt sich für Verzögerungen beim Revolutionären Maiaufmarsch 2023
Die Berliner Rap-Gruppe RAPK hat sich für die Verzögerungen beim Revolutionären Maiaufmarsch während ihres Konzerts im vergangenen Jahr entschuldigt. Das Trio, bestehend aus Victor, Tariq und Gustav, räumte ein, dass sie die Demonstration behindert hatten. Ihr jährliches Solidaritätskonzert am 1. Mai in Kreuzberg ist seit langem mit der Protestkultur des Viertels verbunden.
Das Konzert von RAPK fand 2023 unmittelbar nach dem traditionellen Myfest, dem Maifeiertag in Kreuzberg, statt. Die zeitliche Überschneidung führte zu Konflikten mit dem geplanten Revolutionären Maiaufmarsch und verursachte Verzögerungen. Später nutzte die Gruppe Durchsagen über die Lautsprecheranlage und Instagram-Posts, um die Menge aufzufordern, Platz für die Demonstrant:innen zu machen.
Die Musik des Trios spiegelt ihre Prägung durch Kreuzberg wider – eine Mischung aus Alltagsleben und scharfer Gesellschaftskritik. In ihren Texten setzen sie sich mit Themen wie Drogensucht, Rassismus durch Polizeikontrollen und Gentrifizierung auseinander. Für sie sind Musik und Protest untrennbar verbunden und können sich gegenseitig verstärken.
RAPK ist überzeugt, dass ihre Auftritte politische Botschaften unterstreichen und Menschen zusammenbringen sollen. Um künftige Störungen zu vermeiden, wollen sie sicherstellen, dass ihre Konzerte räumlich getrennt von der Marschroute stattfinden.
Die Entschuldigung der Gruppe folgt auf ihr Versprechen, die Abstimmung mit den Veranstaltern zu verbessern. Künftig werden ihre Konzerte klar von der Demonstration getrennt, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. RAPK bleibt darauf fokussiert, mit ihrer Musik die Protesttraditionen Kreuzbergs zu unterstützen – und nicht zu behindern.






