Rekordzahl an Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz durch neue Doppelstaatsbürgerschaftsregeln
Emma WernerRekordzahl an Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz durch neue Doppelstaatsbürgerschaftsregeln
Die Zahl der Menschen, die die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben, ist 2025 stark angestiegen. Die neuen Regelungen zur doppelten Staatsangehörigkeit spielten dabei eine entscheidende Rolle. Besonders in Rheinland-Pfalz verzeichneten die Kommunen einen deutlichen Anstieg der Einbürgerungen.
Landesweit erhielten im vergangenen Jahr 14.311 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft – ein Plus von 16,7 Prozent im Vergleich zu 2024. Die neuen Bürgerinnen und Bürger waren im Durchschnitt 32 Jahre alt und lebten seit 12,9 Jahren in Deutschland.
Mit 995 ausgestellten Einbürgerungsurkunden führte Mainz die Region an. Knapp dahinter folgten Neuwied mit 979 und der Landkreis Mainz-Bingen mit 978 Einbürgerungen. Die größte Gruppe bildeten Syrer mit 3.337 Personen, gefolgt von Türken (1.336) und Russen (852).
Voraussetzung für die Einbürgerung ist die Verpflichtung zu den Werten des Grundgesetzes sowie die Integration in die demokratische Gemeinschaft. Fast ein Drittel der neuen Staatsbürger lebte zum Zeitpunkt der Einbürgerung erst acht Jahre oder kürzer in Deutschland. Innen- und Integrationsminister Achim Schwickert bezeichnete den Trend als Zeichen gelungener Integration.
Das Land plant, die Kommunen weiterhin bei der Bearbeitung von Einbürgerungsanträgen zu unterstützen. Die neuen Regelungen haben den Erwerb der doppelten Staatsangehörigkeit erleichtert und so zum kontinuierlichen Anstieg der Zahlen in Rheinland-Pfalz beigetragen.






