14 January 2026, 19:22

Rheinland-Pfalz: Häfen kämpfen mit historisch niedrigem Frachtaufkommen seit 2015

Ein Plakat mit verschiedenen Lebensmitteln, darunter Schachteln, und der Aufschrift "Heidelberg - Produkte Alimentaires et de Régime Heidelberg".

Cargo turnover at harbors at decade low - Rheinland-Pfalz: Häfen kämpfen mit historisch niedrigem Frachtaufkommen seit 2015

Häfen in Rheinland-Pfalz verzeichnen niedrigste Frachtmengen seit einem Jahrzehnt

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 haben die Häfen in Rheinland-Pfalz die geringsten Güterumschlagzahlen seit 2015 registriert. Insgesamt sank das Frachtaufkommen um 5 % auf 13,6 Millionen Tonnen. Haupttreiber des Rückgangs waren ein deutlicher Einbruch bei den Ausfuhrsendungen sowie ein starker Rückgang in bestimmten Warengruppen.

Besonders betroffen waren die Ausfuhrgüter, deren Volumen um 9,3 % auf 5,6 Millionen Tonnen einbrach. Auch die Einfuhr ging zurück, wenn auch weniger stark: Hier verringerte sich das Aufkommen um 1,7 % auf 8,1 Millionen Tonnen. Die Zahlen markieren die schwächste Performance seit 2015.

Die größten Verluste verzeichneten Maschinen, Ausrüstungen und Haushaltsgeräte. In dieser Kategorie brach der Umschlag um 75,1 % ein – es wurden nur noch 46.000 Tonnen umgeschlagen. Besonders betroffen war etwa der Hafen Andernach, wo das Volumen um 35,1 % zurückging. Nicht alle Branchen litten jedoch unter der Entwicklung: Chemische Erzeugnisse legten um 2,2 % auf 3,3 Millionen Tonnen zu, während die Kategorie Fahrzeuge um 13,5 % auf 236.000 Tonnen wuchs. Trotz dieser Zuwächse blieb der Gesamttrend negativ – ohne dass ein einzelnes Unternehmen oder eine bestimmte Politik als Ursache ausgemacht werden konnte.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 schlugen die Häfen in Rheinland-Pfalz insgesamt 13,6 Millionen Tonnen Güter um. Das entspricht einem Rückgang von 5 % gegenüber dem Vorjahr, wobei Maschinen und Ausfuhrgüter am stärksten betroffen waren. Der Rückgang spiegelt die allgemeinen Herausforderungen im Güterverkehr wider, auch wenn einige Sektoren weiterhin wachsen.