10 February 2026, 04:27

Rheinland-Pfalz setzt 5.000 Polizisten für sicheren Karneval ein

Eine gro├če Gruppe von Polizisten steht vor einer Menge mit Fahnen und Schirmen, mit Laternenmasten, Verkehrsampeln, Verkehrszeichen, B├Ąumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Tausende Polizisten im Einsatz beim Karneval - Rheinland-Pfalz setzt 5.000 Polizisten für sicheren Karneval ein

Polizei in Rheinland-Pfalz verstärkt Sicherheit für Karnevalsfeiern in dieser Woche

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für die anstehenden Karnevalsveranstaltungen in dieser Woche erhöht die Polizei in Rheinland-Pfalz die Sicherheitsvorkehrungen. Über 5.000 Beamte werden im gesamten Bundesland im Einsatz sein, mit einem besonderen Fokus auf Großveranstaltungen wie den Rosenmontagsumzug in Mainz. Die Behörden betonen zwar, dass es keine konkreten Bedrohungen gebe, warnen jedoch vor einem erhöhten allgemeinen Risiko aufgrund der weltweiten Spannungslage.

Der größte Einsatz findet in Mainz statt, wo rund 1.120 Polizistinnen und Polizisten den Rosenmontagsumzug in zwei Phasen absichern werden. Die Veranstalter erwarten zwischen 500.000 und 600.000 Besucher. Zu den Sicherheitsmaßnahmen zählen Glasverbote, koordinierte Zugangskontrollen sowie temporäre Sperrzonen in sensiblen Bereichen.

Am Sonntag werden jeweils über 150 Beamte bei Umzügen in Koblenz, Trier und Ludwigshafen im Einsatz sein. Zudem überwacht die Polizei per Videoaufzeichnung größere Menschenansammlungen in Frankenthal, Zweibrücken, Ramstein, Koblenz und Mainz. Bürger und Gäste können sich über die Social-Media-Kanäle der Polizei sowie WhatsApp-Warnmeldungen auf dem Laufenden halten.

Obwohl keine konkreten Gefahrenlagen bekannt sind, begründen die Behörden die erhöhte Wachsamkeit mit der aktuellen weltpolitischen Situation. Für jede Veranstaltung gelten maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte, die bei Bedarf auch Zugangsbeschränkungen vorsehen.

Die Maßnahmen gelten für die gesamte Karnevalszeit – von Altweiberfastnacht bis Fastnachtsdienstag. Mit Tausenden eingesetzten Kräften will die Polizei für Sicherheit sorgen, ohne die Feierlichkeiten einzuschränken. Durch kontinuierliche öffentliche Updates werden die Besucher über eventuelle Änderungen informiert.