Rheinland-Pfalz verbietet Smartphones im Unterricht – was das für Schüler bedeutet
Lukas BauerRheinland-Pfalz verbietet Smartphones im Unterricht – was das für Schüler bedeutet
Rheinland-Pfalz kehrt seine Haltung zu Smartphones an Schulen um
Das Bundesland wird private Smartphones künftig während der Unterrichtszeit verbieten. Die Entscheidung folgt wachsenden Bedenken über die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit und die schulischen Leistungen von Schülerinnen und Schülern.
Die früheren Bildungsminister Stefanie Hubig und Sven Teuber (beide SPD) hatten ein solches Verbot noch abgelehnt. Die nun regierende CDU hatte sich jedoch seit Langem für Einschränkungen ausgesprochen. Die CDU-Politikerin Jenny Groß argumentierte, Smartphones lenkten die Schüler ab und beeinträchtigten ihre Lernfortschritte.
Die neue Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) gab den Beschluss bekannt. Das Verbot gilt auch für schulische Wettbewerbe wie die Bundesjugendspiele. Lehrkräfte und Schulpersonal hatten eine klare, landesweite Regelung gefordert, um Konflikte mit Eltern und Schülerinnen und Schülern zu vermeiden.
Rheinland-Pfalz schließt sich damit dem Nachbarland Hessen an, das ein ähnliches Verbot für das Schuljahr 2025/2026 eingeführt hat. Mehrere europäische Länder, darunter Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich und die Niederlande, sind bereits vergleichbare Schritte gegangen.
Unter der Führung von Ute Eiling-Hütig soll das Verbot die Konzentration im Unterricht steigern und die negativen Effekte sozialer Medien verringern. Schulen erhalten damit eine einheitliche Richtlinie.
