Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestgefahr zurück – was Eltern jetzt wissen müssen
Lukas BauerRofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestgefahr zurück – was Eltern jetzt wissen müssen
Deutscher Spielwarenhändler Rofu Kinderland ruft drei Plüschfiguren wegen Asbestverdachts zurück
Der deutsche Spielwarenhändler Rofu Kinderland hat einen dringenden Rückruf für drei Arten von Plüschfiguren wegen möglicher Asbestbelastung in der Füllung ausgesprochen. Betroffen sind die Modelle "Teddy", "Hase" und "Ente" aus bestimmten Chargen – Kunden wurden aufgefordert, die Spielzeuge umgehend nicht mehr zu benutzen.
Der Rückruf wurde von der Unternehmenszentrale in Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland-Pfalz) bekannt gegeben und offiziell auf Lebensmittelwarnung.de veröffentlicht. Nur Produkte mit den Chargennummern 202201, 202202 und 202203 sind betroffen. Rofu Kinderland warnte, dass beschädigte Spielzeuge schädliche Fasern freisetzen könnten, falls die Füllung austritt.
Kunden können die zurückgerufenen Artikel in jeder Rofu-Kinderland-Filiale gegen eine vollständige Erstattung zurückgeben. Das Unternehmen bestätigte, dass in den vergangenen zwei Jahren keine anderen Produktlinien oder Spielzeuge von ähnlichen Sicherheitsrückrufen betroffen waren.
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem der Händler mit finanziellen Schwierigkeiten kämpft. Im Januar hatte Rofu Kinderland nach enttäuschenden Weihnachtsumsätzen Insolvenz angemeldet. Steigende Lebenshaltungskosten und die starke Konkurrenz durch den Onlinehandel haben die Lage zusätzlich verschärft.
Der Rückruf betrifft zwar nur drei spezifische Plüschfiguren, doch die finanzielle Belastung für Rofu Kinderland bleibt bestehen. Kunden mit den betroffenen Spielzeugen werden aufgefordert, diese umgehend zurückzugeben, während das Unternehmen weiterhin das laufende Insolvenzverfahren durchläuft.






