Rote Karte für Castrop: Droht dem WM-Kandidaten eine dreimonatige Sperre vor Südkoreas Kaderbekanntgabe?
Emma WernerRote Karte für Castrop: Droht dem WM-Kandidaten eine dreimonatige Sperre vor Südkoreas Kaderbekanntgabe?
Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop droht nach einer umstrittenen Roten Karte eine dreispielige Sperre. Der deutsch-koreanische Akteur, der für seinen robusten Spielstil bekannt ist, wurde für ein Foul an Sael Kumbedi bestraft. Die Sperre trifft ihn nur wenige Wochen vor der Bekanntgabe des südkoreanischen WM-Kaders am 16. Mai.
Castrop sah in einem aktuellen Bundesliga-Spiel nach einem Zweikampf mit Kumbedi die Rote Karte direkt. Der Mittelfeldspieler bezeichnete die Entscheidung im Nachhinein als zu hart, akzeptierte jedoch die dreispielige Sperre, die ihn für den Rest der Saison aussetzen wird.
Die Strafe könnte sich jedoch unerwartet positiv auswirken: Castrop kämpfte in dieser Saison mit kleineren Verletzungen, und die erzwungene Pause könnte seiner Erholung zugutekommen. Sein körperbetonter Spielstil führte in der Vergangenheit zwar zu disziplinarischen Problemen, doch betont er nun, solche Vorfälle bei einer möglichen WM-Nominierung vermeiden zu wollen.
Seit seinem Debüt im vergangenen Herbst bestritt Castrop fünf Länderspiele für Korea. Der 25-Jährige gilt weiterhin als heißer Kandidat für den WM-Kader, dessen endgültige Aufstellung Mitte Mai erwartet wird. Sollte er berufen werden, will er dazu beitragen, dass Korea im Turnier eine starke Rolle spielt.
Aufgrund der Sperre wird Castrop bis zum Saisonende nicht mehr auf dem Platz stehen. Sein Fokus liegt nun auf der WM, wo er Korea ohne weitere disziplinarische Zwischenfälle vertreten möchte. Die Kaderbekanntgabe am 16. Mai wird zeigen, ob er einen Platz im Team erhält.






