16 April 2026, 04:17

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script Shitstorm aus

Demonstranten mit einem Banner mit der Aufschrift 'Öffne die Grenzen, rette Leben, kämpfe gegen Faschismus' vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Pfahl, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script Shitstorm aus

Schauspieler und Regisseur Santiago Segura hat nach der Äußerung einer Reihe polarisierender politischer Meinungen im Podcast La Script heftige Kritik geerntet. Seine Aussagen zu Gesetzen über sexuelle Einwilligung, Transgender-Rechten und Hausbesetzungen haben in den sozialen Medien hitzige Diskussionen ausgelöst.

Ausschnitte aus dem Interview verbreiteten sich rasant auf Plattformen wie TikTok und X, wobei viele Nutzer infrage stellten, ob seine Äußerungen die Bezeichnung "Faschist" rechtfertigen – ein Vorwurf, den er vehement zurückweist. Segura begann mit einer Kritik an Spaniens "Nur ein Ja heißt Ja"-Gesetz zur sexuellen Einwilligung und bezeichnete seine Haltung dazu als ambivalent. Zudem sprach er sich gegen die aktuelle Transgender-Gesetzgebung des Landes aus, betonte aber gleichzeitig seine persönliche Unterstützung für Bibiana Fernández als Person.

Zum Thema Hausbesetzungen argumentierte er, dass die Regierung – und nicht Privatbürger – das Problem durch den Bau von Sozialwohnungen oder finanzielle Hilfen lösen müsse. Die Vorstellung, dass allein Hauseigentümer die Verantwortung tragen sollten, wies er zurück.

Der Schauspieler verteidigte zudem Richter und bestritt, dass alle "Faschisten" seien. Er behauptete, viele Wähler der rechtspopulistischen Partei Vox fühlten sich lediglich von der Linken entfremdet. Trotz des Faschismus-Vorwurfs gegen seine Person beharrte Segura darauf, sich selbst als linksliberal einzuordnen.

Seine Äußerungen zogen schnell Kritik im Netz auf sich. Einige Nutzer warfen ihm vor, dass seine eigenen Aussagen erklären könnten, warum ihm rechtsextreme Ansichten unterstellt werden. Andere widersprachen seinen Argumenten zu Wohnungspolitik, Geschlechtergesetzen und richterlicher Unabhängigkeit – und verlängerten so die Debatte. Seguras Podcast-Auftritt hat die Diskussionen über seine politische Haltung weiter angeheizt. Die virale Verbreitung seiner Aussagen hält die Kontroverse am Köcheln, während Nutzer in sozialen Medien seine Positionen zu zentralen Themen sezieren.

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Die Gegenreaktion zeigt, wie die Meinungen von Prominenten zu polarisierenden Themen breitere öffentliche Debatten entfachen können.

Quelle