Sarah Ferguson zieht sich nach Epstein-Enthüllungen aus der Öffentlichkeit zurück
Emma WernerSarah Ferguson soll angeblich nach Epstein-Enthüllungen virtual obdachlos sein - Sarah Ferguson zieht sich nach Epstein-Enthüllungen aus der Öffentlichkeit zurück
Sarah Ferguson, die Herzogin von York, hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, nachdem neue Details über ihre Verbindungen zu Jeffrey Epstein bekannt geworden sind. Einst eine bekannte Persönlichkeit in den britischen Medien, hält sie sich nun bei Freunden in New York auf – in einer zunehmend isolierten Situation.
Laut Berichten ist sie faktisch obdachlos und auf Bekannte angewiesen, die ihr vorübergehend Unterkunft gewähren, während der Skandal immer größere Kreise zieht.
Fergusons Rückzug folgt auf die Veröffentlichung der Epstein-Akten, die eine enge Beziehung zwischen den beiden offenlegten. In E-Mails bezeichnete sie Epstein als den "Bruder, den ich nie hatte". Finanzunterlagen belegen zudem, dass er ihr über die Jahre hinweg finanziell unter die Arme griff.
Ihr letzter öffentlicher Auftritt datiert auf Dezember 2022 bei der Taufe ihrer Enkelin. Danach soll sie nach Irland geflohen sein, bevor sie wieder in New York auftauchte. Freunde dort, darunter Priscilla Presley, haben ihr eine Bleibe angeboten – doch manche zögern wegen ihrer Epstein-Verbindungen.
Die Folgen des Skandals reichen bis in ihre Familie hinein. Beratern zufolge wurde Prinzessin Eugenie, Fergusons Tochter, geraten, sich von der Affäre zu distanzieren. Dies kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Fergusons öffentliches Image, das sich in den letzten Jahren erholt hatte, erneut unter die Lupe genommen wird.
Vor dem Skandal hatte sie sich einige Sympathien zurückerobert: ihr Engagement für die Wohltätigkeitsorganisation Street Child, ihre Offenheit über ihre Krebserkrankung und ihre Unterstützung für ihren Ex-Mann Prinz Andrew während dessen eigener Kontroversen hatten das öffentliche Meinungsbild aufgeweicht. Doch die Enthüllungen um Epstein haben diese Fortschritte zunichtegemacht.
Fergusons aktuelle Lage lässt ihr kaum Spielraum. Sie bleibt in New York, abhängig von Freunden, die ihr Obdach gewähren, während der Skandal ihr Netzwerk an Unterstützern schrumpfen lässt. Die langfristigen Auswirkungen auf ihren Ruf und ihre familiären Bindungen sind noch nicht absehbar.
