SC Freiburgs historischer Lauf: Ohne Schlüsselspieler gegen KRC Genk im Europa-League-Achtelfinale
Jonas Kraus"Sehr speziell": Freiburg will zum ersten Mal ins Viertelfinale - SC Freiburgs historischer Lauf: Ohne Schlüsselspieler gegen KRC Genk im Europa-League-Achtelfinale
SC Freiburg bereitet sich auf das Achtelfinale der Europa League gegen den KRC Genk vor. Der deutsche Verein strebt erstmals in seiner Geschichte den Einzug ins Viertelfinale an. Die Belgier sicherten sich ihren Platz in der K.-o.-Phase nach dem Erfolg in den Play-offs.
Freiburg beendete die Gruppenphase auf Platz sieben und qualifizierte sich damit direkt für die Runde der letzten 16. Doch vor dem Duell gibt es personelle Probleme: Innenverteidiger Max Rosenfelder fällt verletzungsbedingt aus, während Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein gesperrt ist. Patrick Osterhage könnte seine Chance nutzen und Eggesteins Position im defensiven Mittelfeld übernehmen.
Trainer Christian Streich warnte vor der technischen Stärke Genks. Die Belgier, aktuell Achter in der Jupiler Pro League, setzen auf ballbesitzorientierten Fußball und verfügen über gefährliche Offensivelemente. Nach 11 Spielen in dieser Saison stehen 20 Tore zu Buche – allerdings kassierten sie auch 26 Gegentreffer und liegen damit hinter Spitzenreiter Union St. Gilloise und dem FC Brügge.
Freiburgs Auswärtsbilanz war bisher wechselhaft – eine Steigerung wäre entscheidend, um vor dem Rückspiel ein gutes Ergebnis zu erzielen. Dennoch blickt der Verein optimistisch in die Partie: Es könnte die beste Chance sein, erstmals in ein europäisches Viertelfinale vorzudringen.
Das Hinspiel wird ohne zwei Leistungsträger eine Probe auf Freiburgs Widerstandsfähigkeit. Eine solide Leistung in Genk würde die Ausgangslage für das Rückspiel deutlich verbessern. Ein Erfolg wäre ein historischer Meilenstein für den Verein im europäischen Wettbewerb.
