04 March 2026, 15:33

Schweitzer plant Krisengipfel wegen Nahost-Konflikt und steigender Energiepreise

Eine Liniengrafik, die die Konfliktbeilegungsfinanzierung in Sudan zeigt, mit begleitendem Text, der weitere Details liefert.

Top-level meeting with the economy due to the Middle East conflict? - Schweitzer plant Krisengipfel wegen Nahost-Konflikt und steigender Energiepreise

Rheinland-Pfalz' Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat sich besorgt über die wirtschaftlichen Folgen des Nahostkonflikts geäußert. Steigende Öl- und Gaspreise belasten zunehmend die heimische Wirtschaft, weshalb er nun einen Krisengipfel mit Vertretern aus Industrie und Gewerkschaften erwägt.

Ziel des geplanten Treffens ist es, die Auswirkungen des Konflikts auf die wichtigsten Wirtschaftsbereiche des Landes zu bewerten. Schweitzer hat bereits in der Vergangenheit ähnlich reagiert: Im vergangenen Frühling hatte er nach den Handelszöllen von Donald Trump, die die exportabhängige Wirtschaft Rheinland-Pfalz' hart trafen, eine hochrangige Konferenz einberufen.

Zwischen 2018 und 2020 führte der Handelskrieg zwischen den USA und China zu einem Rückgang der Exporte in beide Länder um 2 bis 5 Prozent. Besonders betroffen waren Unternehmen in Ludwigshafen und Kaiserslautern – vor allem aus dem Maschinenbau und der chemischen Industrie. Der prozentrechner des Wirtschaftswachstums verlangsamte sich von 2,5 Prozent im Jahr 2018 auf nur noch 0,8 Prozent im Folgejahr, während in der Industrie etwa 10.000 Arbeitsplätze verloren gingen. Zwar milderten EU-Maßnahmen und die Binnennachfrage bis 2022 einige der Folgen, doch die Schäden wirkten nach.

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Angesichts der nun durch die Spannungen im Nahen Osten stark gestiegenen Energiepreise will Schweitzer ermitteln, welche Branchen und Regionen besonders gefährdet sind. Bei dem vorgeschlagenen Treffen soll erörtert werden, wie die Landesregierung Unterstützung leisten kann.

An dem Gipfel würden Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Unternehmen teilnehmen, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Sollte er stattfinden, könnte er die Reaktion Rheinland-Pfalz' auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen prägen – ähnlich wie frühere Konferenzen dazu beitrugen, die Folgen der Zölle aus der Ära Trump zu bewältigen.