03 April 2026, 12:24

SEFE erhält erste LNG-Lieferungen aus dem Oman trotz Golf-Krise

Liniengraph, der die Trends der US-Öl/Petroleumproduktion, -importe und -exporte über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

SEFE erhält erste LNG-Lieferungen aus dem Oman trotz Golf-Krise

Deutschlands Energieversorger SEFE erhält erste Flüssigerdgas-Lieferungen aus dem Oman

Der deutsche Energieversorger SEFE hat mit den ersten Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus dem Oman begonnen. Die Anlieferungen markieren den Start eines vierjährigen Abkommens, das 2023 unterzeichnet wurde und jährlich 0,58 Milliarden Kubikmeter Gas sichert. Trotz der steigenden Spannungen in der Golfregion sind die Lieferungen wie geplant eingetroffen.

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Der Vertrag zwischen SEFE und Oman LNG war 2023 abgeschlossen worden, mit Lieferungen, die von 2026 bis 2030 laufen sollen. Deutschland wird gemäß der Vereinbarung jedes Jahr 0,58 Milliarden Kubikmeter LNG erhalten. Ein Sprecher von SEFE bestätigte, dass die ersten Frachten nun ohne Verzögerung ihr Ziel erreicht hätten.

Angriffe des Iran auf benachbarte Energieinfrastrukturen sowie die Blockade der Straße von Hormus haben in jüngster Zeit die LNG-Exporte großer Produzenten wie Katar beeinträchtigt. Viele Lieferungen aus dem Golf bleiben aufgrund der anhaltenden Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Die LNG-Anlagen Omans liegen jedoch östlich der Straße von Hormus, sodass Schiffe die Blockade umgehen können.

Obwohl es auch Vergeltungsangriffe auf den Oman gegeben hat, ermöglicht dessen geografische Lage, dass die Exportrouten offen bleiben. Über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für die Transport wurde öffentlich nichts bekannt. Der SEFE-Sprecher betonte erneut, dass die Lieferungen aus dem Oman nach Deutschland von der regionalen Instabilität unberührt blieben.

Die ersten LNG-Ladungen aus dem Oman sind planmäßig in Deutschland eingetroffen und erfüllen damit die Bedingungen des Vertrags von 2023. Während Katar und andere Golf-Lieferanten mit Unterbrechungen kämpfen, bietet Omans Fähigkeit, die Exporte aufrechtzuerhalten, Deutschland eine stabile Energiequelle. Das vierjährige Abkommen ist nun in Kraft und garantiert bis mindestens 2030 zuverlässige Lieferungen.

Quelle