Spargelernte startet in Rheinland-Pfalz – doch die Preise könnten steigen
Jonas KrausAsparagusernte beginnt - Bauern erwarten steigende Preise - Spargelernte startet in Rheinland-Pfalz – doch die Preise könnten steigen
Spargelernte in Rheinland-Pfalz hat begonnen – doch bis April kommt nur wenig in die Läden
In Rheinland-Pfalz hat die Spargelsaison begonnen, doch bis April werden nur geringe Mengen den Handel erreichen. Die Landwirte kämpfen mit steigenden Kosten: Hohe Energierechnungen und höhere Löhne für Saisonarbeiter treiben die Preise in die Höhe. Das milde Wetter in diesem Jahr fördert zwar das Wachstum, doch wie stark die Verbraucher die Auswirkungen spüren werden, bleibt unklar.
Während im Süden Rheinland-Pfalz' bereits mit der Ernte begonnen wurde, starten die Bauern im Norden später. Die Spargelernte ist vollständig von Saisonkräften abhängig – und damit anfällig für Lohnänderungen. Der Mindestlohn in Deutschland stieg 2023 auf 13,90 Euro und wird bis 2027 auf 14,60 Euro steigen, was den Kostendruck auf die Betriebe weiter erhöht.
Die Wetterbedingungen waren in dieser Saison günstig und begünstigen ein kräftiges Wachstum. Dennoch hängt der Preis auch von Ertragsqualität und Sortierung ab. Da die Energiekosten weiterhin hoch bleiben, rechnen die Erzeuger im Norden mit spürbaren Preisanstiegen.
Ab 2026 werden Einzelhändler in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bereits Ende März – etwa eine Woche früher als 2025 – mit größeren Liefermengen versorgt. Bayern und Baden-Württemberg folgen Anfang April. Vor allem der Süden profitiert vom milden Wetter, doch regionale Unterschiede beim Erntezeitpunkt bleiben bestehen.
Die Spargelpreise werden voraussichtlich steigen, getrieben durch höhere Löhne und Energiekosten. Ob und wie stark Verbraucher dies an der Ladentheke merken, ist jedoch noch ungewiss. Die ersten nennenswerten Lieferungen werden erst im April erwartet – bis dahin müssen Landwirte und Händler auf klarere Preistrends warten.






