Stadt kämpft mit explodierenden Energiekosten trotz stabilen Verbrauchs
Emma WernerStadt kämpft mit explodierenden Energiekosten trotz stabilen Verbrauchs
Neuester Energiebericht der Stadt: Stabiler Verbrauch, aber stark gestiegene Kosten
Der aktuelle Energiebericht der Stadt zeigt, dass der Energieverbrauch in kommunalen Gebäuden im Jahr 2024 weitgehend stabil blieb. Während der Strom- und Erdgasverbrauch kaum Schwankungen aufwies, stieg die Nachfrage nach Heizöl deutlich an. Gleichzeitig schnellen die Energiekosten um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr in die Höhe und erreichten 10,7 Millionen Euro.
Laut Bericht verbrauchten städtische Gebäude 2024 insgesamt 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom – fast identisch mit dem Vorjahreswert. Schulen machten dabei nahezu die Hälfte des Stromverbrauchs aus und waren zudem für 62,5 Prozent des städtischen Erdgasbedarfs verantwortlich. Der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen kWh konstant, doch der Heizölverbrauch kletterte von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh.
Der CO₂-Fußabdruck der Stadt verblieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten auf dem Niveau des Vorjahres. Trotz stabiler Verbrauchswerte stiegen die Energieausgaben jedoch drastisch auf 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 53 Prozent gegenüber 2023. Eine für 850.000 Euro durchgeführte Modernisierung der Beleuchtung, zur Hälfte durch Bundesfördermittel finanziert, soll langfristig die Kosten senken.
Für die Zukunft planen die Verantwortlichen den Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Systeme sowie die Einführung einer Energiemanagement-Software. Weitere Maßnahmen für den Zeitraum 2026 bis 2028 umfassen die Modernisierung von Heizungsanlagen und die Installation von Solaranlagen. Zudem wurde das Energie-Monitoring-Team der Stadt erweitert, um die Überwachung und Effizienz zu verbessern.
Der Bericht unterstreicht, dass sich die Energieverbrauchsmuster trotz steigender Kosten kaum verändert haben. Geplante Investitionen in digitale Infrastruktur und erneuerbare Energien zielen darauf ab, die langfristigen Ausgaben zu reduzieren. Die ausgeweiteten Monitoring-Bemühungen der Stadt sollen Fortschritte bei der Emissionsreduktion und Effizienzsteigerung dokumentieren.






