Sternsinger kämpfen in Hannover gegen Kinderarbeit mit klarem Appell an die Politik
Niklas NeumannMinisterpräsident Lies empfängt Sternsinger - Sternsinger kämpfen in Hannover gegen Kinderarbeit mit klarem Appell an die Politik
Am 6. Januar 2026 besuchte eine Gruppe von 58 Sternsingern aus dem Bistum Hildesheim die Niedersächsische Staatskanzlei in Hannover. Die Kinder und Jugendlichen, die sich im Rahmen der traditionellen Sternsinger-Aktion engagieren, trafen sich mit Ministerpräsident Olaf Lies, um auf ihre aktuelle Kampagne gegen Kinderarbeit aufmerksam zu machen.
Der Besuch fand an Heilig Drei König, einem zentralen Termin für die jährliche Spendenaktion der Sternsinger, statt. Die diesjährige Kampagne unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ setzt sich für Bildungsmöglichkeiten von Kindern ein, die zur Arbeit gezwungen werden. Als Teil ihres Brauchs schrieben die Sternsinger den traditionellen Segen „20C+M+B+26“* über dem Eingang des Landtags an.
Ministerpräsident Olaf Lies begrüßte die Sängerinnen und Sänger und spendete persönlich für den guten Zweck. Auch Landtagspräsidentin Hanna Naber lobte ihr Engagement und betonte, wie wichtig Bildung im Kampf gegen die Ausbeutung von Kindern sei. Die Veranstaltung markierte einen weiteren Schritt in der langjährigen Mission der Sternsinger, die Rechte von Kindern weltweit zu stärken.
Die Sternsinger hinterließen in der Staatskanzlei nicht nur ihren Segen, sondern auch eine klare Botschaft. Ihre Kampagne 2026 sammelt weiterhin Unterstützung, um Kinderarbeit durch Schulbildung zu ersetzen. Die während des Besuchs gesammelten Spenden fließen in Projekte, die Kindern den Zugang zu Klassenzimmern statt zu Fabriken ermöglichen sollen.
