Titisee-Neustadt plant bis 2040 klimaneutrale Wärmeversorgung mit neuem Konzept
Jonas KrausTitisee-Neustadt plant bis 2040 klimaneutrale Wärmeversorgung mit neuem Konzept
Titisee-Neustadt bereitet sich auf die Verabschiedung eines neuen kommunalen Wärmeplans bis zum 28. April 2026 vor. Mit der Strategie soll bis 2040 ein vollständig klimaneutrales Wärmeversorgungssystem in der Stadt geschaffen werden. Zuvor werden die Verantwortlichen den aktuellen Energieverbrauch und die Versorgungsstrukturen analysieren, bevor Änderungen umgesetzt werden.
Im ersten Schritt wird untersucht, wie viel Wärme die Stadt derzeit benötigt und wie sie bereitgestellt wird. Diese Bestandsaufnahme soll Schwachstellen aufdecken – etwa bei der Energieeinsparung oder der Nutzung erneuerbarer Energien.
Zu den zentralen Maßnahmen gehört die energetische Sanierung von Gebäuden im Stadtteil Neustadt, um deren Effizienz zu steigern. Zudem wird das Fernwärmenetz ausgebaut, um weitere Gebiete anzuschließen. Kommunale Gebäude werden modernisiert, und die Windenergiekapazitäten werden erweitert, um die Wärmewende zu unterstützen.
Der Plan setzt klare Ziele: ein detailliertes Szenario für 2040 sowie Zwischenziele für 2030. Zwar schreibt der Beschluss keine konkreten Projekte vor, doch er bietet einen Rahmen für künftige Entscheidungen. Die Kosten für die Erarbeitung des Plans belaufen sich auf rund 72.000 Euro, die größtenteils aus öffentlichen Fördermitteln finanziert werden.
Die kommunale Wärmeplanung ist gesetzlich vorgeschrieben und wird die Infrastrukturentwicklung der Stadt in den kommenden Jahren prägen. Der Wärmeplan skizziert den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040 – mit Fokus auf Energieeinsparung, Ausbau erneuerbarer Energien und modernisierte Infrastruktur. Die Ergebnisse sollen als Leitfaden für die weitere Entwicklung dienen, wobei die Kosten durch öffentliche Mittel niedrig gehalten werden.






