24 May 2026, 08:14

Trier schlägt Koblenz 1:0 und holt sich den DFB-Pokal-Platz im dramatischen Finale

Pokalkampf in Trier: Eintracht holt den Titel

Trier schlägt Koblenz 1:0 und holt sich den DFB-Pokal-Platz im dramatischen Finale

Trier sichert sich mit knappen 1:0 im Landespokalfinale gegen TuS Koblenz den DFB-Pokal-Platz

Im ausverkauften Moselstadion setzte sich Trier mit einem hart erkämpften 1:0 gegen TuS Koblenz durch und qualifizierte sich damit für den DFB-Pokal der kommenden Saison. Ein spätes Tor und eine dramatische Rote Karte besiegelten die spannungsgeladene Partie vor rund 9.000 Zuschauern.

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Die Begegnung begann mit Trier in Ballbesitz, doch die gut organisierte Abwehr Koblenzs ließ kaum Torchancen zu. In der ersten Halbzeit blieben große Möglichkeiten rar, obwohl beide Mannschaften nach der Führung suchten.

Nach dem Seitenwechsel kamen Damjan Marceta und Sven König von Trier dem Torerfolg nahe. Koblenzs Schlüsselfigur im Tor, Zadach, parierte Marcetas Schuss glänzend, während Königs Nachschuss nur die Latte traf. Als die Partie weiterhin ausgeglichen blieb, brach Noah Herber in der 82. Minute den Bann und erzielte mit dem einzigen Treffer des Spiels die Entscheidung.

In der Nachspielzeit eskalierte die Situation: Dami Grgić sah nach einem rüden Foul die direkte Rote Karte, was eine hitzige Auseinandersetzung auslöste. Auch TuS-Trainer Michael Stahl wurde in der tumultartigen Szene des Platzes verwiesen, sodass beide Teams die Partie in Unterzahl beendeten.

Der Sieg beschert Trier nicht nur die Teilnahme am DFB-Pokal, sondern auch finanzielle Vorteile und die Aussicht auf eine mögliche prestigeträchtige Paarung. Koblenz hingegen geht trotz defensiver Stabilität nach einem turbulentem Finale leer aus.

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