11 April 2026, 00:20

"Twist" zeigt Sachsen-Anhalts lebendige Kunst zwischen Tradition und Experiment

Ein Raum voller verschiedener Kunstwerke, darunter gerahmte Fotos auf Tischen, Texttafeln an den Wänden, Deckenleuchten und ein Teppichboden, ausgestellt in der Galerie moderner Kunst.

"Twist" zeigt Sachsen-Anhalts lebendige Kunst zwischen Tradition und Experiment

"Twist" – Neue Ausstellung in der Kunststiftung Sachsen-Anhalt eröffnet

In der Kunststiftung Sachsen-Anhalt hat die Ausstellung Twist ihre Pforten geöffnet. Die Schau präsentiert Werke von 25 Künstler:innen, die Landesstipendien erhalten haben. Besucher:innen erwarten eine Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Kunstformen – von Malerei und Druckgrafik über Glas, Textilien bis hin zu Multimedia-Installationen.

Die Ausstellung unterstreicht die lebendige Kunstszene Sachsen-Anhalts, indem sie vielfältige kreative Stimmen zusammenbringt. Die Veranstalter beschreiben das Projekt als Brücke zwischen Tradition und Innovation, wobei der zentrale Gedanke des Twist im Mittelpunkt steht: eine frische Interpretation vertrauter Ideen, Techniken und Perspektiven.

Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung, erläuterte, dass die Stipendien den Künstler:innen die Freiheit zum Experimentieren gegeben hätten. Ihre Werke spiegeln nun die Energie und Originalität wider, die entstehen, wenn Kreativität gefördert wird.

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Bei der Eröffnung bezeichnete Kulturminister Rainer Robra die Ausstellung als Schnittstelle zwischen Erbe und Zukunft. Gleichzeitig warnte er vor wachsenden Bedrohungen für die künstlerische Freiheit. Robra kritisierte nationalistisches Denken in der Kulturpolitik und rief die Anwesenden auf, den Schutz des künstlerischen Ausdrucks zu verteidigen. Er betonte, dass alle Verantwortung tragen müssten, um die kulturelle Landschaft Sachsen-Anhalts mitzugestalten.

Die Ausstellung Twist präsentiert sich als Schaufenster für Innovation und künstlerisches Wagnis. Gezeigt werden Keramiken, Installationen und digitale Projekte neben traditionellen Medien. Gleichzeitig erinnert die Schau an die anhaltende Debatte über künstlerische Freiheit in der Region.

Quelle