Tyson Gordon bricht nach Dating-Show-Skandal sein Schweigen – doch die Reue kommt spät
Niklas NeumannTyson Gordon bricht nach Dating-Show-Skandal sein Schweigen – doch die Reue kommt spät
Tyson Gordon, ein Kandidat der Dating-Show 'Verliebt im ersten Blick Australien' (2024), hat nach monatelanger heftiger Kritik erstmals wieder das Wort ergriffen. Seine umstrittenen Äußerungen in der Sendung – darunter frauenfeindliche Kommentare und das Eingeständnis früherer Untreue – hatten landesweit Empörung ausgelöst, was zum Verlust von Werbeverträgen und einem deutlichen Rückgang seiner öffentlichen Präsenz führte.
Gordon räumte ein, mit Kritik gerechnet zu haben, doch das Ausmaß der Reaktionen habe ihn überrascht. Rückblickend schämt er sich für sein Verhalten vor der Kamera und bereut besonders einige seiner provokantesten Aussagen, allen voran die Behauptung, er wünsche sich eine 'unterwürfige' Partnerin. In jüngsten Interviews betont er, seine Worte seien missverstanden worden – eigentlich habe er lediglich eine 'traditionelle' Beziehung im Sinn gehabt.
Die Konsequenzen folgten prompt: Fitnessmarken und Kooperationspartner distanzierten sich, seine Instagram-Follower schrumpften von etwa 50.000 auf 28.000 bis Mitte 2025. Bis März 2026 hatte er keine TV-Auftritte mehr und war auf kleinere Podcasts beschränkt. Trotz dieser Rückschläge beharrt Gordon darauf, die Zuschauer hätten nur eine verzerrte Facette seiner Persönlichkeit gesehen.
Seit dem Shitstorm hält er sich aus der Öffentlichkeit zurück und begründet dies mit drohenden Nachrichten. Dennoch blickt er optimistisch in die Zukunft und äußert den Wunsch, Liebe zu finden und eine Familie zu gründen.
Seine Karriere hat durch den Skandal zweifellos gelitten: Große Medienauftritte blieben aus, seine Social-Media-Reichweite ist geschrumpft, und Sponsoren kehrten nicht zurück. Dennoch verteidigt Gordon weiterhin seine Absichten und argumentiert, seine ursprünglichen Aussagen seien aus dem Kontext gerissen worden.
