18 April 2026, 04:14

Ukraine reformiert Landesverteidigung mit neuen Widerstandslehrgängen und Schulpflichtfach

Eine Gruppe von Kindern in traditioneller ukrainischer Kleidung vor einem Bücherregal mit Spielzeug, einem Skelett und anderen Gegenständen.

Ukraine reformiert Landesverteidigung mit neuen Widerstandslehrgängen und Schulpflichtfach

Das ukrainische Parlament hat ein neues Gesetz verabschiedet, um die Landesverteidigung zu stärken. Die Reform sieht die Einrichtung spezialisierter Ausbildungszentren vor und modernisiert die Lehrpläne für Schüler und Studierende an Schulen und Hochschulen. Die Behörden betonen, dass die Änderungen den nationalen Widerstand durch bessere Vorbereitung und infrastrukturelle Unterstützung festigen werden.

Das Gesetz schafft dedizierte Einrichtungen zur Schulung von Zivilisten in Widerstandstaktiken. Diese Zentren bieten praktischen Unterricht an, darunter Schießübungen mit scharfer Munition und simulationsbasierte Trainings. Die Ausbilder müssen zunächst eine Zertifizierung durchlaufen, um sicherzustellen, dass sie strenge Qualifikationsstandards erfüllen.

Ein neues Schulfach mit dem Titel Grundlagen des nationalen Widerstands wird in den Lehrplan aufgenommen. Der bestehende Kurs Verteidigung der Ukraine wird ebenfalls mit aktualisierten Inhalten erweitert. Die Schüler erlernen sowohl theoretische als auch praktische Fähigkeiten, wobei Befreiungen von bewaffneten Ausbildungsmodulen aus religiösen oder medizinischen Gründen möglich sind.

Staatliche Stellen koordinieren die Umsetzung des Systems und steuern Ressourcen sowie Logistik. Die Luftstreitkräfte können bei Bedarf vorübergehend Ausrüstung und Munition an zugelassene Ausbildungsstätten überführen. Offizielle Stellen unterstreichen, dass die Reformen darauf abzielen, ein widerstandsfähigeres Verteidigungsrahmenwerk auf allen Ebenen der Gesellschaft aufzubauen.

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Die Änderungen markieren einen Wandel in der ukrainischen Herangehensweise an die zivile Verteidigungsausbildung. Schulen, Hochschulen und Ausbildungszentren werden künftig mehr praktischen und theoretischen Widerstandsunterricht integrieren. Das Gesetz stellt zudem sicher, dass Unterstützungsangebote und Ausnahmeregelungen für diejenigen bestehen bleiben, die nicht an bewaffneten Modulen teilnehmen können.

Quelle