24 May 2026, 10:13

Uli Hoeneß attackiert SPD: "Führungsversagen begünstigt die AfD"

Hoeneß sieht SPD als Hauptschuldige in der Bundesregierungs-Krise

Uli Hoeneß attackiert SPD: "Führungsversagen begünstigt die AfD"

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die regierende SPD scharf kritisiert. Er wirft der Partei vor, durch interne Zerwürfnisse und Führungsversagen die Krise der Bundesregierung zu verschärfen. In seinen Äußerungen warnt er zudem davor, dass ein Scheitern der Koalition den Aufstieg der rechtsextremen AfD begünstigen könnte.

Besonders hart geht Hoeneß mit der SPD-Co-Vorsitzenden Bärbel Bas ins Gericht: Sie zeige sich unkooperativ, und ihr mangelnder Rückhalt verschärfe die Spannungen innerhalb der Regierung.

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Seine Kritik richtet sich auch gegen Vizekanzler Lars Klingbeil, der seiner Meinung nach mehr mit innerparteilichen Konflikten zu kämpfen habe als mit der Opposition, etwa der CDU. Hoeneß macht zudem den linken Flügel der SPD für Blockaden und verzögerte Entscheidungen verantwortlich.

Der frühere Fußballfunktionär greift auch den Koalitionspartner von Kanzler Friedrich Merz (SPD) an: Die Partei verstehe ihre eigene Position nicht, was die Regierung handlungsunfähig mache. Die SPD trage laut Hoeneß die Hauptverantwortung für die anhaltende politische Instabilität.

Mit einer dringenden Warnung weist er darauf hin, dass ein Zerbrechen der Koalition der AfD in die Hände spielen könnte. Seine Aussagen spiegeln die wachsende Sorge wider, dass die Regierung an ihren internen Konflikten zerbrechen könnte.

Hoeneß’ Äußerungen unterstreichen die tiefe Frustration über die Rolle der SPD in der Krise. Seine Hinweise auf mögliche Gewinne der AfD erhöhen den Druck auf die Koalition, ihre Streitigkeiten beizulegen. Angesichts der anhaltenden Spannungen bleibt die Zukunft der Regierung jedoch ungewiss.

Quelle