Ulrike Mohr verlässt Koblenz – eine Ära prägender Stadtpolitik endet
Ulrike Mohr wird nach Jahren prägender Arbeit ihr Amt als Beigeordnete der Stadt Koblenz niederlegen. Ihr offizieller Abschied im Stadtrat findet am 25. Juni statt. Oberbürgermeister David Langner würdigte sie als dynamische Führungspersönlichkeit, die die Stadt nachhaltig geprägt habe.
Während ihrer Amtszeit leitete Ulrike Mohr bedeutende Projekte, die Koblenz maßgeblich veränderten. Dazu gehörten die Eröffnung der Feuerwehrwachen 2 und 3, die Sanierung des Freibads Oberwerth sowie der Ausbau des Sportparks Oberwerth. Zudem modernisierte sie die Sportanlage im Stadtteil Schmitzers Wiese, das Internationale Lotsenhaus und trieb die Verbesserung der lokalen Kinderbetreuung voran.
Ihre Amtszeit war von außergewöhnlichen Herausforderungen geprägt: Mohr führte die Stadt durch die COVID-19-Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die verheerenden Flutkatastrophen im Ahrtal. Jeder Krise begegnete sie mit Hingabe, Überzeugung und Aufrichtigkeit.
In ihrer Abschiedsrede betonte sie die Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt, sachlicher Ausrichtung und respektvollem Dialog. David Langner dankte ihr für ihre Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Herzlichkeit. Besonders hob er ihre Treue und ihr unerschütterliches Engagement für Koblenz hervor.
Im Juli übernimmt Dr. Dagmar Kranz das Amt der Beigeordneten. Ulrike Mohr hinterlässt ein Erbe aus Kompetenz und wirkungsvoller Führung. Ihre Arbeit an Schlüsselfragen und in der Krisenbewältigung hat in der Stadt bleibende Spuren hinterlassen.






