24 April 2026, 16:19

Union sucht nach neuen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt 2024

Cartoon eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text unten, der lautet: "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde."

Union sucht nach neuen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt 2024

CDU und CSU beraten über mögliche Kandidaten für das Amt des nächsten Bundespräsidenten

In der Union werden derzeit potenzielle Bewerber für das Amt des deutschen Bundespräsidenten diskutiert. Mehrere Namen gelten innerhalb von CDU und CSU als vielversprechende Anwärter. Die Entscheidung soll im Laufe des Sommers konkretisiert werden – sowohl Männer als auch Frauen stehen dabei im Fokus.

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Markus Söder, Vorsitzender der CSU, hat Ilse Aigner als Kandidatin für das Präsidentenamt ins Spiel gebracht. Aigner amtiert derzeit als Landtagspräsidentin in Bayern und war zuvor Bundeslandwirtschaftsministerin. Ihr Profil und ihre Erfahrung stoßen in der Union auf Zustimmung.

Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, unterstützte Söders Vorschlag. Er bezeichnete Aigner als integrative Persönlichkeit mit einer starken Bürgerbindung. Gleichzeitig äußerte sich der CDU-Mitgliedervertreter Philipp Amthor offen für eine Bundespräsidentin – ein Hinweis auf wachsende Unterstützung für mehr Geschlechtervielfalt in diesem Amt.

CDU und CSU planen, in den kommenden Monaten eine Personalempfehlung zu finalisieren. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, betonte, dass jeder geeignete Vorschlag auf Rückhalt stoßen werde. Auch in der Partei von Bundeskanzler Olaf Scholz gibt es Spekulationen: Familienministerin Karin Prien und die ehemalige CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer werden ebenfalls als mögliche Kandidaten gehandelt.

Die Unionsparteien werden den Sommer nutzen, um ihre Wahl für die Bundespräsidentschaft weiter auszuarbeiten. Aigners Kandidatur hat bereits an Fahrt aufgenommen, doch bleiben auch andere Bewerber im Gespräch. Die endgültige Entscheidung wird die politische Führung Deutschlands in den kommenden Jahren prägen.

Quelle