Warnstreik legt Universitätsklinikum Freiburg am 19. Mai 2026 lahm
Universitätsklinikum Freiburg erwartet erhebliche Einschränkungen am Dienstag, 19. Mai 2026, durch ganztägigen Warnstreik
Am kommenden Dienstag wird das Universitätsklinikum Freiburg mit massiven Beeinträchtigungen rechnen müssen, da sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einem eintägigen Streik anschließen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Arbeitsniederlegung ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Patienten werden aufgefordert, sich auf Verzögerungen und mögliche Terminverschiebungen einzustellen.
ver.di hat die Beschäftigten des Klinikums zu dem 24-stündigen Ausstand aufgerufen. Zwar bleibt die Notfallversorgung aufrechterhalten, doch könnten planbare Operationen und ambulante Behandlungen verschoben werden. Betroffene Patienten erhalten bei Absagen eine direkte Benachrichtigung.
Notfallbehandlungen, Intensivmedizin und dringliche Eingriffe finden wie gewohnt statt. Dennoch bittet das Klinikum die Bevölkerung, die Notaufnahme nur bei akuten Notfällen aufzusuchen. Wo möglich, sollten Patientinnen und Patienten am Streiktag andere Krankenhäuser aufsuchen.
Wichtige Abteilungen wie Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde bleiben vollumfänglich in Betrieb. Trotz des Arbeitskampfes versichert das Klinikum, dass die kritische medizinische Versorgung nicht unterbrochen wird. In anderen Bereichen muss jedoch mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.
Von dem Streik betroffen sind vor allem nicht dringliche Leistungen, wobei geplante Eingriffe verschoben werden könnten. Patienten werden gebeten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und den Anweisungen des Klinikums zu folgen. Die Arbeitsniederlegung steht im Zusammenhang mit den derzeit geführten Tarifverhandlungen im öffentlichen Sektor.






