Weihenstephan revolutioniert Logistik mit Solarstrom-Ladehub für Elektro-Lkw
Jonas KrausWeihenstephan revolutioniert Logistik mit Solarstrom-Ladehub für Elektro-Lkw
Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat in Freising ein innovatives Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Die Anlage gehört zu den ersten ihrer Art in Deutschland und verbindet moderne Technologie mit Lösungen für erneuerbare Energien.
Das Depot umfasst Schnellladestationen, Batteriespeicher, Solarstrom und ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem. Zwei an der Decke montierte Schnellladepunkte mit je 150 kW Leistung sind vor Ort installiert. Unterstützt werden sie von einem Batteriespeichersystem, das derzeit 125 kW Leistung und 257 kWh Kapazität bereitstellt – mit der Möglichkeit, auf 375 kW und 771 kWh ausgebaut zu werden.
Ein KI-basiertes Steuersystem optimiert den Energiefluss zwischen der 380-kWp-Solaranlage der Brauerei, dem Batteriespeicher und der Ladeinfrastruktur. Dadurch kann der vor Ort erzeugte Solarstrom direkt die Ladestationen versorgen, was Effizienz und Nachhaltigkeit steigert.
Das Projekt ist Teil der umfassenden Dekarbonisierungsstrategie von Weihenstephan. Gleichzeitig dient es als skalierbares Modell für andere Logistik- und Industriezweige und unterstützt die schrittweise Elektrifizierung von Fuhrparks.
Das neue Depot zeigt, wie erneuerbare Energien und intelligente Technologien Elektro-Lkw antreiben können. Sein anpassungsfähiges Design macht es zu einem praxisnahen Beispiel für zukünftige industrielle und logistische Anwendungen. Die Initiative der Brauerei markiert einen wichtigen Schritt zur Reduzierung der CO₂-Emissionen in ihren Betriebsabläufen.






