17 June 2026, 17:07

WM 2026: Warum manche Zuschauer bis zu 46 Sekunden auf Tore warten müssen

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WM 2026: Warum manche Zuschauer bis zu 46 Sekunden auf Tore warten müssen

Zuschauer der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 müssen je nach Übertragungsweg mit unterschiedlichen Verzögerungen rechnen. Nicht alle Spiele werden im Free-TV zu sehen sein – auch die Wahl der Empfangsart beeinflusst, wie zeitnah die Übertragung erfolgt. Manche Sendungen könnten bis zu einer Minute hinter dem Live-Geschehen zurückliegen.

ARD und ZDF zeigen lediglich 60 der 104 Turnierspiele. Die übrigen 44 Partien sind exklusiv bei Magenta TV, dem Streaming-Dienst der Deutschen Telekom, zu sehen.

Auch die Verzögerungen variieren je nach Übertragungsmethode. Satellitensignale kommen am schnellsten an, gefolgt von Kabel. ARDs Kabelübertragung hinkt um 1,4 Sekunden hinterher, während die von ZDF nur 0,1 Sekunden langsamer ist. Vodafone-Kunden profitieren von einem sogenannten „Jubel-Booster“, der die Kabelverzögerung um zwei Sekunden verkürzt.

Beim Streaming sind die Wartezeiten länger. Die Apps von ARD und ZDF auf Android oder PC weisen die kürzesten Verzögerungen auf. Antennenfernsehen folgt mit zwei Sekunden Rückstand. IPTV und andere Streaming-Dienste haben die längsten Latenzen – hier kann die Verzögerung bis zu 46 Sekunden betragen.

Die WM 2026 wird also zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern und einem Bezahlangebot aufgeteilt. Zuschauer, die auf Apps oder Satellit setzen, erleben das Spielgeschehen fast in Echtzeit. Wer auf IPTV oder Streaming angewiesen ist, muss dagegen mit bis zu einer halben Minute Wartezeit rechnen.

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