Wohngeld als Rettungsanker: Wer profitiert von der staatlichen Mietkostenhilfe?
Lukas BauerWohngeld als Rettungsanker: Wer profitiert von der staatlichen Mietkostenhilfe?
Steigende Mieten setzen Rentner und Haushalte mit niedrigem Einkommen in der gesamten Region unter Druck. Für diejenigen, die mit den Wohnkosten kämpfen, könnte das Wohngeld – Deutschlands Wohnungsgeld – unter bestimmten Bedingungen eine Entlastung bieten.
Anspruch auf Wohngeld haben Haushalte, die keine anderen staatlichen Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe beziehen. Die Berechtigung hängt von den örtlichen Mietpreisen, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und steuerlichen Freibeträgen ab. Derzeit erfüllen rund zwei Millionen Haushalte in Deutschland die Kriterien.
Die durchschnittliche monatliche Auszahlung liegt bei etwa 300 Euro. Allerdings ist die Höhe der Leistung seit 2023 unverändert geblieben; die nächste Anpassung ist erst zum 1. Januar 2027 vorgesehen. Auch Immobilienbesitzer, die finanziell belastet sind, können unter Umständen einen Lastenzuschuss beantragen – eine separate Förderung zur Deckung wohnungsbezogener Kosten.
Wer Unterstützung benötigt, erhält beim SoVD in Braunschweig Beratung zu Wohngeld, Lastenzuschuss und rentenbezogenen Fragen. Das Team hilft bei der Antragstellung und klärt die Voraussetzungen für einen Anspruch.
Da die Mieten weiter steigen, bleibt das Wohngeld eine wichtige Stütze für berechtigte Haushalte. Die Beratungsangebote des SoVD sollen den Antragsprozess erleichtern. Die nächste Erhöhung der Leistung tritt jedoch erst 2027 in Kraft.






