15 May 2026, 14:22

Wohnungsbau in Deutschland kämpft mit Materialmangel und schwacher Nachfrage

Baustelle mit einem abgerissenen Gebäude, umgeben von Fahrzeugen, Absperrungen, Pfählen, Bäumen und Schnee unter einem bewölkten Himmel.

Wohnungsbau in Deutschland kämpft mit Materialmangel und schwacher Nachfrage

Deutschlands Wohnungsbau steht vor wachsenden Herausforderungen

Die Unsicherheit in der Geopolitik belastet die Bauwirtschaft zunehmend. Aktuelle Umfragen zeigen eine Verschärfung der Lage: Lieferkettenprobleme und ein Mangel an Aufträgen verschärfen die Krise.

Im April meldeten 9,2 Prozent der Bauunternehmen Störungen bei der Materialversorgung – ein deutlicher Anstieg gegenüber rund 1 Prozent in den beiden Vorjahren. Die jüngsten Konjunkturumfragen des ifo Instituts unterstreichen diesen plötzlichen Anstieg und spiegeln die wachsenden Sorgen vor Engpässen wider.

Gleichzeitig bleibt der Anteil der Unternehmen, die unter Auftragsmangel leiden, mit 43,8 Prozent hoch. Zwar blieb die Stornierungsrate bei 10,8 Prozent stabil, doch die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage hat sich verschlechtert. Zudem blicken die Firmen deutlich pessimistischer in die Zukunft – die Erwartungen haben sich in den letzten Monaten spürbar eingetrübt.

Die Kombination aus Materialknappheit, schwacher Nachfrage und geopolitischer Instabilität schafft ein schwieriges Umfeld für die Branche. Die Unternehmen sehen sich wachsender Unsicherheit ausgesetzt, während sie sich durch diese anhaltenden Belastungen kämpfen.

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Die Erkenntnisse des ifo Instituts zeichnen das Bild eines Sektors unter zunehmendem Druck. Lieferkettenprobleme, anhaltender Auftragsmangel und eine düstere Zukunftsprognose deuten auf weitere Schwierigkeiten hin. Die Bauunternehmen müssen sich anpassen, denn die Rahmenbedingungen bleiben instabil.

Quelle