15 May 2026, 18:20

Wolfsburg plant modernen Sozialtrakt für zwei Schulen bis 2027

Großer Hallensportplatz mit Holzboden, blauen und gelben Sitzplätzen, Geländern, Treppen zum Sitzbereich, wandmontierten Bildschirmen, Deckenleuchten und einigen Menschen.

Wolfsburg plant modernen Sozialtrakt für zwei Schulen bis 2027

Wolfsburg plant Bau eines neuen Sozialtrakts für zwei örtliche Schulen

Die Stadt Wolfsburg hat Pläne für den Bau eines neuen Sozialtrakts an zwei Schulen im Stadtgebiet bekannt gegeben. Das Projekt soll einen veralteten Teil des bestehenden Gebäudes ersetzen, der aus dem Jahr 1967 stammt. Wie Stadtvertreter mitteilen, weist die aktuelle Bausubstanz erhebliche statische Mängel auf und sei wirtschaftlich nicht mehr sanierbar.

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Die Neubaumaßnahme kommt sowohl der Bunten Grundschule als auch der Berufsschule BBS III Anne-Marie Tausch im Stadtteil Detmerode zugute. Der neue Trakt wird moderne Umkleideräume, sanitäre Anlagen und Personalbereiche umfassen, die barrierefrei gestaltet und nach aktuellen Energiestandards ausgebaut werden. Auch die Außenanlagen sollen umgestaltet werden – unter anderem wird die Hochsprunganlage nach draußen verlegt, um die barrierefreie Zugänglichkeit zu verbessern.

Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2026 beginnen und bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Die Freiflächengestaltung wird voraussichtlich Anfang 2028 fertiggestellt. Bürgermeister Dennis Weilmann betonte die Bedeutung des Vorhabens: „Sporthallen sind unverzichtbar – für Schulen, Vereine und das gesamte Gemeinwesen.“

Über den 4,34-Millionen-Euro-Haushaltsantrag wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 17. Juni abstimmen. Bei einer Zustimmung wären die Mittel für den Neubau inklusive der Außenanlagen vollständig gedeckt.

Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie lokalen Sportgruppen zeitgemäße Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Nach Fertigstellung wird der Neubau den maroden Bau aus dem Jahr 1967 ersetzen, den Gutachter als nicht mehr wirtschaftlich sanierungsfähig eingestuft hatten. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim anstehenden Stadtratsvotum.

Quelle