25 March 2026, 20:16

ZDF-Kinderformat logo! in der Kritik: Einseitige Darstellung des Christentums

Gemälde von Jesus mit ausgestreckten Armen, goldenem Heiligenschein und geschlossenen Augen im Gebet, umgeben von Kindern, die ihn bewundernd anschauen, in Gold umrahmt.

ZDF-Kinderformat logo! in der Kritik: Einseitige Darstellung des Christentums

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF sieht sich wegen einer aktuellen Folge seines Kinder-Nachrichtenformats logo! Kritik ausgesetzt. Die am 19. März ausgestrahlte Sendung wird vorgeworfen, das Christentum einseitig und negativ dargestellt zu haben. Der ehemalige ZDF-Hauptstadtkorrespondent Thorsten Alsleben hat nun offiziell Beschwerde gegen das Programm eingereicht.

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In der umstrittenen Folge wurde in einem Beitrag über das Christentum ausschließlich auf negative Aspekte eingegangen. Der Beitrag endete mit Bildern von drei Geistlichen, die mit den Schlagworten "unmodern", "Verbrechen" und "Versagen" versehen waren. Zudem fehlten zentrale christliche Lehren wie Gnade, Erlösung und die Vergebung durch Jesus Christus.

Alsleben, der heute die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) leitet, argumentiert, dass die Sendung gegen die eigenen Programmrichtlinien des ZDF verstoßen habe. Diese verlangen Respekt vor religiösen Überzeugungen sowie eine faire Darstellung religiöser Vielfalt ohne Herabwürdigung. Er bezeichnete die Darstellung als beispiellos und diffamierend und forderte eine Entschuldigung sowie eine Richtigstellung.

Das ZDF räumte die Kritik ein; ein Sprecher gab zu, dass die Gegenüberstellung der Beiträge den Eindruck einer bewussten Gegenüberstellung erweckt haben könnte. Alsleben zeigte sich jedoch unzufrieden mit der Reaktion des Senders und erklärte, diese gehe nicht ausreichend auf das Problem ein.

Es ist nicht das erste Mal, dass öffentlich-rechtliche Sender wegen vermeintlich voreingenommener Berichterstattung über das Christentum in die Kritik geraten. Ähnliche Vorfälle hatten in der Vergangenheit bereits Fragen nach Ausgewogenheit und Fairness in der religiösen Berichterstattung aufgeworfen.

Die offizielle Beschwerde unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen medialer Darstellung und religiöser Sensibilität. Zwar hat das ZDF die Bedenken zur Kenntnis genommen, eine umfassende Entschuldigung oder Korrektur steht jedoch aus. Über das Ergebnis von Alslebens Beschwerde wurde noch nicht entschieden.

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