13 June 2026, 20:15

ZDF zieht Vorwurf gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen zurück

ZDF wirft Musk vor, Jagd auf Migranten und 'Bürgerkrieg' zu fordern

ZDF zieht Vorwurf gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen zurück

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat dem US-Milliardär Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung erfolgte nach gewalttätigen Ausschreitungen in Belfast, nachdem ein brutaler Straßenangriff in sozialen Medien massenhaft geteilt worden war. Später räumte ZDF ein, seine Formulierung sei unpräzise und irreführend gewesen.

Die Gewalt in Belfast eskalierte, nachdem ein Video in sozialen Netzwerken verbreitet worden war, das zeigt, wie der sudanesische Staatsbürger Hadid Allodid den Schotten Stephen Ogilvie bei einem Angriff auf offener Straße fast enthauptet. Im Anschluss kam es zu Krawallen, bei denen mit Brandbomben Wohnhäuser von Migranten sowie ein afrikanisch geführter Supermarkt angegriffen wurden.

Die ZDF-Sendung ZDF heute live widmete den Unruhen ein 30-minütiges Segment und machte dabei Musk sowie den britischen Rechtsextremisten Tommy Robinson für die Gewalteskalation verantwortlich. Der Sender behauptete, Musk habe Robinsons Aufruf zu Protesten auf der Plattform X verstärkt, wo dieser geschrieben hatte: „Nur durch wiederholten und lauten Protest haben wir eine Chance.“

Später gab ZDF zu, dass die ursprüngliche Formulierung ungenau gewesen sei. Diese Korrektur erfolgte, nachdem der erste Bericht auf Kritik gestoßen war. Die Ausschreitungen in Belfast führten zu direkten Angriffen auf Migrantengemeinden und deren Unternehmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle