1.400 Briefwahlstimmen in Trier wegen Formfehler ungültig – was jetzt passiert
Niklas Neumann1.400 Stimmen für die Landtagswahl in Trier ungültig - 1.400 Briefwahlstimmen in Trier wegen Formfehler ungültig – was jetzt passiert
Über 1.400 Briefwahlstimmen in Trier wurden wegen eines Verwaltungsfehlers für ungültig erklärt. Betroffen sind Stimmen bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Behörden bestätigten, dass der Fehler auf fehlende Unterschriften in wichtigen Dokumenten zurückzuführen ist.
Das Problem trat auf, weil die Bescheinigungen für die Briefwahlunterlagen entweder die erforderliche Unterschrift oder den Namen eines kommunalen Mitarbeiters nicht aufwiesen. Ohne diese Angaben galten die Stimmabgaben nach den Wahlvorschriften als ungültig. Das Wahlamt in Trier entdeckte das Versäumnis, nachdem die Wähler ihre Unterlagen bereits eingereicht hatten.
Etwa 23.500 der rund 77.700 Wahlberechtigten hatten sich für die Briefwahl registriert. Die von dem Fehler betroffenen Wähler erhielten Ersatz-Wahldokumente. Die Stimmen konnten entweder persönlich im Briefwahlbüro der Stadt oder per Post abgegeben werden.
Die für ungültig erklärten Stimmen werden nicht in das Endergebnis einfließen. Betroffene Wähler haben nun die Möglichkeit, ihre Stimme mit den korrigierten Unterlagen erneut abzugeben. Wahlbeamte gaben keine Hinweise darauf, ob mit weiteren Verzögerungen oder Komplikationen zu rechnen ist.






