26 March 2026, 18:18

85-Jähriger verliert Schmuck durch perfiden Trickdiebstahl in Mainz-Gonsenheim

Alte Visitenkarte mit Abbildung eines Schmuckherstellers und Beschreibung der Dienstleistungen.

85-Jähriger verliert Schmuck durch perfiden Trickdiebstahl in Mainz-Gonsenheim

85-Jähriger in Mainz-Gonsenheim Opfer von Trickdiebstahl

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Ein 85-jähriger Mann aus Mainz-Gonsenheim ist am Montag, dem 15. September, einem Trickdiebstahl zum Opfer gefallen. Zwei unbekannte Frauen drangen unter falschen Vorwänden in seine Wohnung ein und stahlen Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro. Die Polizei warnt nun vor ähnlichen Betrugsmaschen und ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf.

Der Betrug begann mit einer gefälschten Zeitungsannonce, in der der Ankauf von Puppen angeboten wurde. Als die Verdächtige, die sich als potenzielle Käuferin ausgab, den Mann zu Hause aufsuchte, zeigte sie jedoch kein Interesse an den Puppen. Stattdessen fragte sie nach Schmuck und Münzen – was beim Opfer Misstrauen weckte.

Die Täterin wird als 30- bis 40-jährige Frau beschrieben, etwa 165 cm groß, von durchschnittlicher Statur, mit relativ dunklem Teint sowie dunkelblonden bis hellbraunen Haaren. Begleitet wurde sie von einem jüngeren Mädchen, vermutlich ihrer Tochter, das zwischen 12 und 14 Jahre alt war. Nach ihrem Besuch stellte der Mann fest, dass zwei Manschettenknöpfe und ein Paar Krawattennadeln im Wert von mehreren hundert Euro gestohlen worden waren.

Die Polizei betont, dass Fremde niemals in private Räume gelassen oder in die Nähe von Wertgegenständen kommen sollten. Verdächtiges Verhalten solle umgehend unter der Notrufnummer 110 gemeldet werden. Plötzliches Interesse an unrelateden Gegenständen gelte als Warnsignal.

Der Vorfall zeigt, wie aktuell die Gefahr von Trickdiebstählen im Zusammenhang mit gefälschten Anzeigen bleibt. Zwar liegen keine bundesweiten genauen Zahlen vor, doch regionale Daten – wie etwa 1.023 Fälle von Callcenter-Betrug in der Oberpfalz im Jahr 2025 – belegen, dass das Problem fortbesteht. Die Bevölkerung wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und die Hinweise der Polizei zu beachten, um nicht selbst Opfer solcher Straftaten zu werden.

Quelle