01 May 2026, 18:18

Aumovio verkauft Rheinböller Werk an RHB-Industries – 320 Jobs gesichert

Ein Roboterarm arbeitet an einem Auto in einer industriellen Umgebung mit Metallstangen, Beleuchtung und anderen Maschinen, getrennt durch eine Glaswand von weiterer Hintergrundausrüstung.

Aumovio verkauft Rheinböller Werk an RHB-Industries – 320 Jobs gesichert

Aumovio verkauft Werk in Rheinböllen an RHB-Industries

Aumovio hat sich darauf verständigt, sein Werk in Rheinböllen an die neu gegründete RHB-Industries zu verkaufen, die von der Transformationsberatung Falkensteg unterstützt wird. Der Abschluss der Transaktion ist für Mitte 2024 vorgesehen. Damit gehen sämtliche Betriebsabläufe, Vermögenswerte sowie rund 320 Mitarbeiter an den Käufer über.

Das Werk in Rheinböllen ist spezialisiert auf die Herstellung von Bremssätteln, elektrischen Feststellbremsen und die Entwicklung autonomer mobiler Roboter. Unter der neuen Führung plant RHB-Industries, die Auftragsfertigung von Bremssystemen einzuführen, um kurzfristig Produktionsvolumen und Arbeitsplatzsicherheit für die Belegschaft zu gewährleisten.

Falkensteg-Partner Alexander Dietel bezeichnete das Werk als „wichtige Grundlage für die Zukunft von RHB-Industries“. Das Unternehmen strebt zudem an, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und einen strategischen Investor für den Bereich der autonomen mobilen Roboter zu gewinnen, um die langfristige Standortsicherung zu gewährleisten.

Die Arbeitnehmervertretungen haben sich konstruktiv in den Prozess eingebracht und den Übergang im Rahmen eines Tarifvertrags unterstützt. Dadurch wird ein reibungsloser Übergang der Beschäftigungsbedingungen für alle Mitarbeiter sichergestellt.

Für Aumovio markiert der Verkauf einen Schritt zur Straffung seines Produktionsnetzwerks, um die Markteffizienz zu steigern. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Genehmigungen und Abschlussbedingungen.

Mit der Übernahme wird RHB-Industries die volle Kontrolle über den Standort Rheinböllen inklusive aller Mitarbeiter und Betriebsabläufe erhalten. Der Deal soll bis Mitte 2024 finalisiert werden, wobei die Auftragsfertigung und neue Geschäftsstrategien kurz darauf starten sollen.

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