02 May 2026, 18:27

Brantner attackiert Merz: "Deutschland muss sich aus US-Abhängigkeit befreien"

Ein Plakat eines Mannes in deutscher Militäruniform mit einem Glas Bier in der Hand, mit der Aufschrift "Deutscher".

Brantner attackiert Merz: "Deutschland muss sich aus US-Abhängigkeit befreien"

Franziska Brantner, Vorsitzende der deutschen Grünen, hat Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Umgang mit der aktuellen Krise scharf kritisiert. Sie warf ihm vor, in einer Zeit, in der entschlossenes Handeln gefragt sei, Zögerlichkeit und Unentschlossenheit zu zeigen. In ihren Äußerungen richtete sie sich auch gegen die Abhängigkeit Deutschlands von den USA in Sicherheitsfragen.

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Brantner warnte, dass die Ausrichtung der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik auf US-Präsident Donald Trump erhebliche Risiken berge. Sie argumentierte, Deutschland müsse seine Abhängigkeit von amerikanischen Sicherheitsgarantien verringern – insbesondere nach dem angekündigten teilweisen Abzug US-amerikanischer Truppen aus dem Land.

Statt auf externe Lösungen zu warten, forderte Brantner einen „entschlossenen Vorstoß für eine gemeinsame europäische Verteidigung“. Sie betonte, Deutschland solle eine „klare Richtung einschlagen: stärkere europäische Zusammenarbeit“, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten. Ihre Aussagen spiegeln wachsende Sorgen über die Unsicherheiten in den transatlantischen Beziehungen und die Notwendigkeit einer eigenständigeren Sicherheitsstrategie wider.

Die Kritik der Grünen-Chefin richtet sich dabei nicht nur gegen Merz’ Führung, sondern thematisiert grundlegend die strategische Abhängigkeit Deutschlands. Brantner drängte die Politik, statt auf Washington zu setzen, die Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union voranzutreiben.

Ihre Forderungen unterstreichen den Ruf nach einer stärkeren Integration der europäischen Verteidigungspolitik. Brantner besteht darauf, dass Deutschland jetzt handeln müsse, um Partnerschaften in der EU zu festigen – anstatt sich auf instabile externe Bündnisse zu verlassen. Die Debatte gewinnt an Brisanz, während die Spannungen in den transatlantischen Beziehungen und über die künftige Sicherheitsstrategie Deutschlands zunehmen.

Quelle